Erlaubte Software – Referenz
Fehlende und zusätzliche Software erkennen: Namensmuster, Alarmstufen und Grenzen des Software-Inventars.
Der Check Erlaubte Software vergleicht das Software-Inventar eines Windows- oder macOS-Geräts mit deiner Liste. Er kann fehlende Pflichtprogramme und zusätzlich installierte Software melden. Er blockiert oder deinstalliert keine Programme und ist keine manipulationssichere Compliance-Prüfung.
Füge ihn über Checks → Check hinzufügen am Gerät oder in einem Konfigurationspaket hinzu. Dafür brauchst du Monitoring-Check-Verwaltung und Zugriff auf das Ziel. Der Check unterstützt Windows und macOS auf x64 und ARM64, nicht Linux. Das Standardintervall beträgt 60 Minuten.
Konfigurationsfelder
Die Auswahl bietet Software aus dem Kundeninventar beziehungsweise dem Geräteinventar an. Du kannst eigene Muster eingeben und Vorschläge aus dem letzten Ergebnis für zusätzliche Software übernehmen. Prüfe die eingefügten Muster: Enthält ein vorgeschlagener Name eine bekannte Versionsnummer, kann diese durch * ersetzt werden.
Passende Alarmrichtung wählen
Beispiel: Google Chrome* und 7-Zip* verlangen bei aktiviertem Alarm für fehlende Software mindestens einen Treffer je Muster. Ein anderes Programm löst zusätzlich eine Warnung aus, solange du es nicht ebenfalls erlaubst oder eine passende Ausnahme aktivierst. Verwende die Namen aus dem tatsächlichen Inventar, nicht Paket-IDs eines Paketmanagers.
Eine leere Liste mit aktivem Alarm für zusätzliche Software meldet alle erfassten Programme, abzüglich aktivierter Ausnahmen. * erlaubt dagegen jeden Namen und eignet sich nicht als sinnvolle Einschränkung.
Ergebnisse und Grenzen
- Das Ergebnis zeigt die Gesamtzahl erfasster Programme, fehlende Muster und zusätzliche Programme sowie die Anzahl automatisch akzeptierter beziehungsweise übersprungener Einträge. Die Liste zusätzlicher Programme zeigt höchstens 50 Namen; die Gesamtzahl zählt auch weitere Treffer.
- Die höchste aktivierte Alarmstufe eines Treffers bestimmt das Ergebnis. Sind beide Alarmrichtungen ausgeschaltet oder ist die Liste leer und der Alarm für zusätzliche Software aus, meldet der Check eine Warnung. Ein leeres Inventar ist ein Fehler, kein Nachweis eines sauberen Geräts.
- Unter Windows erfasst der Check systemweite Installationen und Installationen in bereits geladenen Benutzerprofilen. Nicht geladene Profile werden nicht eigens geöffnet; Software abgemeldeter Benutzer wurde nicht geprüft weist auf diese Lücke hin. Ein fehlender Treffer kann deshalb auch fehlende Sichtbarkeit bedeuten.
- Unter macOS nutzt der Check das vom Betriebssystem gemeldete Anwendungsinventar. Auf beiden Plattformen ist dies keine vollständige Suche nach ausführbaren Dateien oder portablen Programmen.
- Namen, Herausgeber und Windows-Ausblendungsmerkmale können vom Installer stammen. Die beiden Ausnahme-Schalter erweitern diese blinden Flecken. Lass sie aus, wenn du solche Einträge ausdrücklich prüfen möchtest.
Prüfe nach dem ersten Lauf die fehlenden und zusätzlichen Einträge, korrigiere nur beabsichtigte Ausnahmen und kontrolliere den nächsten Lauf. Für Benachrichtigungen richte zusätzlich eine Alarmierung am Check ein.