Festplatten-I/O-Check-Referenz

Konfigurationsoptionen für den Festplatten-I/O-Check

Geschrieben von Erdinc Akay

Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat

Festplatten-I/O-Check-Referenz

Der Festplatten-I/O-Check misst die Festplattenauslastung durch Abtastung der I/O-Aktivität und warnt, wenn die Auslastung die konfigurierten Schwellenwerte überschreitet.

Konfigurationsfelder

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
Abtastdauer (Sekunden)SekundenNein2Dauer des I/O-Aktivitäts-Abtastfensters (gültiger Bereich: 1–30 Sekunden; Werte außerhalb werden zur Laufzeit begrenzt)
Warnung Auslastung (%)ProzentNein80I/O-Auslastung, die eine Warnung auslöst
Kritische Auslastung (%)ProzentNein95I/O-Auslastung, die ein kritisches Ergebnis auslöst
Laufwerke ausschließenListe von StringsNeinFestplatten, die von der Überwachung ausgeschlossen werden. Abgleich erfolgt als Teilstring ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung gegen den Laufwerksbezeichner (z.B. loop, usb, sr0)

Der Check läuft in einem festen Intervall von 5 Minuten; das Intervall ist kein konfigurierbares Feld im Check-Editor.

Erfasste Metriken

  • I/O-Auslastung in Prozent pro Festplatte
  • Lesedurchsatz (Bytes/Sek.; die UI skaliert die angezeigte Einheit automatisch)
  • Schreibdurchsatz (Bytes/Sek.; die UI skaliert die angezeigte Einheit automatisch)

Plattformunterstützung

PlattformUnterstützt
WindowsJa
LinuxJa
macOSTeilweise — Auslastung in Prozent ist nicht verfügbar (wird als null gemeldet); Lese- und Schreibdurchsatz werden als 0 gemeldet, da iostat unter macOS keine Aufteilung nach Lesen/Schreiben oder Busy-Zeit bereitstellt

Hinweise

  • Der Check nimmt bei jedem Intervall eine kurze I/O-Stichprobe. Ergebnisse spiegeln die Last während dieser Stichprobe wider, nicht nachhaltige Durchschnittswerte.
  • Wenn der Warnschwellenwert höher als der kritische Schwellenwert konfiguriert ist, werden die beiden Werte zur Laufzeit automatisch vertauscht, sodass die Warnung immer die untere Grenze ist.
  • Unter Linux werden virtuelle Geräte und Partitionen automatisch übersprungen: Loop-Geräte (loop*), Ramdisks (ram*), Device-Mapper-Einträge (dm-*) und Partitionen einer übergeordneten Festplatte werden herausgefiltert, sodass nur physische Festplatten gemeldet werden.

Siehe auch: Einen Festplatten-I/O-Check konfigurieren