Service-Check-Referenz
Alle Parameter, Schwellenwerte und Konfigurationsoptionen für den Service-Check in octoja.
Dieser Artikel beschreibt die verfügbaren Konfigurationsoptionen und das Verhalten des Service Checks. In der Check-Liste erscheint er als Dienststatus (EN: Service Status). Standardmäßig läuft er alle 10 Minuten.
Konfigurationsfelder
Wenn das Gerät seine installierten Dienste gemeldet hat, listen die Auswahllisten Zu überwachende Dienste und Ausgeschlossene Dienste jeden Dienst mit seinem freundlichen Anzeigenamen und dem zugrunde liegenden Dienstnamen in Klammern auf — zum Beispiel Windows Update (wuauserv). Bei der Auswahl eines Eintrags wird der zugrunde liegende Dienstname gespeichert, und der im Feld angezeigte Chip zeigt immer genau diesen Namen, damit der gespeicherte Wert unabhängig vom Anzeigenamen eindeutig bleibt. Du kannst auch einen Namen eingeben, der nicht in der Liste steht. Wenn du einen bereits ausgeführten Check bearbeitest, rücken die im letzten Lauf ausgefallenen Dienste mit dem Hinweis Vorgeschlagen an den Anfang der Liste.
Dienststatus
Unter Windows können alle vier Status auftreten. Unter Linux zeigt die Statusspalte den von systemctl is-active gemeldeten systemd-Zustand — zum Beispiel Aktiv, Inaktiv, Fehlgeschlagen, Wird aktiviert oder Wird deaktiviert. Jeder andere Zustand als Aktiv zählt als kritisches Ergebnis. Unter macOS liest der Agent launchctl aus, das nur zwischen laufend und nicht laufend unterscheidet: Ein installierter, aber gestoppter Dienst und ein gar nicht installierter Dienst melden beide Beendet.
Plattformunterstützung
Ergebnisverhalten
Der Service Check ist nur lesend — er meldet den Laufzustand jedes Dienstes, ohne ihn zu verändern. Wenn alle überwachten Dienste laufen, liefert der Check ein erfolgreiches Ergebnis. Sobald ein überwachter Dienst gestoppt oder nicht gefunden wird, liefert der Check ein kritisches Ergebnis und listet die betroffenen Dienste im Ergebnisdetail auf. Kann der Zustand eines Dienstes nicht abgefragt werden, meldet der Check ein Fehler-Ergebnis. Passt gar kein Dienst zur Konfiguration — eine leere Liste, ein Platzhalter, der auf dem Gerät nichts trifft, oder eine Autostart-Auswahl, bei der jeder Dienst ausgeschlossen ist — liefert der Check ein Warnungs-Ergebnis.
Ein Eintrag mit Platzhalter wird gegen alle Dienste des Geräts aufgelöst, SQL* erfasst also auch Dienste, die nicht automatisch starten. Ein Name ohne Platzhalter wird genau so verwendet, wie du ihn eingibst, und vorher nicht aufgelöst: Ein Tippfehler in einem einfachen Namen meldet deshalb Nicht gefunden und ein kritisches Ergebnis, während ein Tippfehler in einem Platzhalter gar nichts trifft.
Siehe auch: Einen Service-Check konfigurieren