HTTP-Inhalts-Check-Referenz
Alle Parameter, Schwellenwerte und Konfigurationsoptionen für den HTTP-Inhalts-Check in octoja.
Der HTTP-Inhalts-Check überwacht Web-Endpunkte auf erwartete Statuscodes, Antwortinhalt und Antwortzeit.
Konfigurationsfelder
Der HTTP-Inhalts-Check läuft alle 10 Minuten. Das Intervall gehört zum Check selbst und nicht zu einer einzelnen Zuweisung; die Check-Bibliothek zeigt es in der Spalte Intervall.
Der Check läuft auf dem Gerät, dem er zugewiesen ist — die Check-Bibliothek zeigt dafür Läuft auf dem Gerät. Die Anfragen gehen von diesem Gerät aus, jede URL in der Liste muss also von dort erreichbar sein. Genau das erlaubt dir, einen internen Endpunkt zu überwachen, der nicht im Internet veröffentlicht ist. Weise den Check einem Gerät mit octoja-Agent zu.
Erfasste Metriken
Jede Metrik wird pro Endpunkt erfasst; ein Check über mehrere URLs zeigt also einen Block je URL.
- HTTP-Statuscode
- Antwortzeit (ms)
- Antwortgröße (Bytes)
- Inhaltsübereinstimmung (gefunden / nicht gefunden)
- Verbotener Inhalt (nicht erkannt / erkannt)
Die Inhaltsübereinstimmung wird nur erfasst, wenn Erwarteter Inhalts-Teilstring ausgefüllt ist, und Verbotener Inhalt nur, wenn Verbotener Inhalts-Teilstring ausgefüllt ist. Solange das jeweilige Feld leer ist, steht der Wert auf N/V.
Plattformunterstützung
Hinweise
- Ein abweichender Statuscode, fehlender erwarteter Inhalt, vorhandener verbotener Inhalt oder ein Anfragefehler führen jeweils zu einem kritischen Ergebnis. Nur eine Antwortzeit zwischen Warn- und kritischem Schwellenwert führt zu einer Warnung.
- Die Endpunkte werden parallel abgefragt, und das Timeout gilt für jede Anfrage einzeln. Der Check meldet das schlechteste Ergebnis seiner Endpunkte — eine einzige fehlschlagende URL macht damit den gesamten Check kritisch.
- Weiterleitungen werden automatisch verfolgt (bis zu 5); der erwartete Statuscode wird mit der finalen Antwort nach den Weiterleitungen verglichen.
- Die Inhaltsübereinstimmung ist Groß-/Kleinschreibung-sensitiv. Verwende exakte Zeichenketten, die im Antwortkörper vorkommen.
- Wenn sowohl erwarteter als auch verbotener Inhalt konfiguriert sind, ist der Check nur dann erfolgreich, wenn der erwartete Text vorhanden UND der verbotene Text nicht vorhanden ist.
- Für Endpunkte, die Authentifizierung erfordern, füge die Anmeldedaten in die benutzerdefinierten Header ein (z. B.
Authorization: Bearer <token>). - Ein Check mit leerer Endpunkt-Liste liefert eine Warnung, und die Detailansicht zeigt „Keine Endpunkte überwacht.“
- Dieser Check verifiziert keine SSL-Zertifikate. Für die Überwachung des SSL-Zertifikatsablaufs verwende den SSL/HTTP-Check.
Siehe auch: Einen HTTP-Inhalts-Check konfigurieren