Absturzerkennung-Check-Referenz
Konfigurationsoptionen für den Absturzerkennung-Check
Geschrieben von Erdinc Akay
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 2 Monaten
Absturzerkennung-Check-Referenz
Der Absturzerkennung-Check sucht nach Spuren von Systemabstürzen (BSOD-Minidumps unter Windows, Kernel-Panic-Logs unter Linux) und warnt, wenn die Anzahl einen Schwellenwert überschreitet.
Konfigurationsfelder
Erfasste Metriken
- Anzahl erkannter Abstürze im Rückblickzeitraum
- Details pro Absturz: Dateiname, Zeitstempel, Bug-Check-Code (nur bei Windows-WER-Ereignissen) und eine menschenlesbare Beschreibung
Plattformunterstützung
Hinweise
- Unter Windows ist die Erstellung von Minidumps standardmäßig unter Systemeigenschaften → Starten und Wiederherstellen aktiviert. Sind Minidumps deaktiviert, erkennt der Check Abstürze weiterhin über das Ereignisprotokoll der Windows-Fehlerberichterstattung (Ereignis-ID 1001), das nicht von der Minidump-Erstellung abhängt.
- Jede gefundene Spur zählt einzeln: jede Dump-Datei und jedes Ereignis der Windows-Fehlerberichterstattung im Rückblickzeitraum wird als ein Absturz gezählt. Ein einzelner Absturz, der sowohl einen Minidump als auch ein WER-Ereignis hinterlässt, kann daher mehrfach gezählt werden — wähle die Schwellenwerte entsprechend.
- Der Rückblickzeitraum sollte dem Check-Intervall entsprechen oder es überschreiten, um keine Abstürze zwischen den Ausführungen zu verpassen.
- Wird die Warnungs-Anzahl höher gesetzt als die Kritisch-Anzahl, vertauscht der Check die beiden Werte stillschweigend, sodass der kritische Schwellenwert stets größer oder gleich dem Warn-Schwellenwert ist.
Siehe auch: Einen Absturzerkennung-Check konfigurieren