Firewall-Status-Check-Referenz
Konfigurationsoptionen für den Firewall-Status-Check
Firewall-Status-Check-Referenz
Der Firewall-Status-Check prüft, ob die eingebaute Firewall des Betriebssystems aktiviert ist, und löst einen Alarm aus, wenn sie deaktiviert ist.
Konfigurationsfelder
Der Check läuft in einem festen 60-Minuten-Intervall.
Ergebniszustände
Das Gesamtergebnis ist der schlechteste Schweregrad über alle Profile und — unter Windows — den Firewall-Dienst. Ein Fehlschlag nennt seinen Grund in der Detailansicht des Checks: eine nicht lesbare Registrierung, ein Zeitlimit, eine leere Abfrage oder ein unerwarteter Fehler.
Erfasste Metriken
- Firewall aktiviert / deaktiviert
- Pro-Profil-Status unter Windows (Domain, Private, Public — die Profilnamen werden unübersetzt angezeigt)
- Ob der Windows-Firewall-Dienst (
mpssvc) läuft - Ein benannter Profileintrag unter Linux (
ufw,firewalldoderiptables) und unter macOS (macOS-Firewall, plus macOS-Firewall (Tarnmodus) bei aktiviertem Tarnmodus) - Schweregrad des Ergebnisses pro Profil
Plattformunterstützung
Hinweise
- Unter Windows prüft der Check alle drei Firewall-Profile (Domain, Private, Public) und liest deren Status aus der Registrierung statt vom Firewall-Dienst. So liefert er auch dann eine Antwort, wenn der Firewall-Dienst oder WMI auf dem Gerät nicht sauber läuft. Pro Profil hat eine Gruppenrichtlinie Vorrang vor einer MDM-Richtlinie (etwa Intune), diese wiederum vor der lokalen Einstellung. Ein Profil ganz ohne Wert gilt als aktiviert — das ist die Windows-Voreinstellung.
- Unter Windows liest der Check außerdem den Status des Windows-Firewall-Dienstes (
mpssvc). Ein gestoppter Dienst bedeutet, dass die Regeln nicht durchgesetzt werden, selbst wenn alle Profile als aktiviert gemeldet werden — er hebt das Ergebnis daher genauso an wie ein deaktiviertes Profil. Einen Dienststatus, den der Check nicht lesen kann, wertet er als laufend; er hebt dann nichts an. - Unter Linux prüft der Check
ufw,firewalldundiptablesin dieser Reihenfolge und meldet das erste vorhandene zurück. Ein einfachesiptables-Setup, das sämtlichen Datenverkehr zulässt, wird als deaktiviert gemeldet; es gilt nur dann als aktiviert, wenn es Datenverkehr aktiv verwirft oder ablehnt. - Unter macOS liest der Check den Status der Application Layer Firewall und meldet, ob sie aktiviert ist (einschließlich Tarnmodus).
- Drittanbieter-Firewalls, die die Betriebssystem-Firewall abschalten, werden als deaktivierte Firewall gemeldet. Schalte auf diesen Geräten Kritisch bei deaktiviert aus, damit das Ergebnis auf Warnstufe bleibt, schalte zusätzlich Warnung bei deaktiviert aus, damit das Ergebnis auf OK bleibt, oder nutze Auf diesem Gerät deaktivieren auf dem Tab Checks des Geräts.
Siehe auch: Firewall-Status-Check konfigurieren