Festplatten-I/O-Check-Referenz
Alle Konfigurationsfelder, Schwellenwerte und das Alarmverhalten für den Festplatten-I/O-Check in octoja.
Festplatten-I/O-Check-Referenz
Der Festplatten-I/O-Check misst die Festplattenauslastung durch Abtastung der I/O-Aktivität auf dem Gerät und vergleicht jede gefundene Festplatte mit den konfigurierten Schwellenwerten. Eine Festplatte wird als Warnung oder Kritisch gemeldet, wenn ihre Auslastung den jeweiligen Schwellenwert erreicht oder überschreitet.
Konfigurationsfelder
Der Check läuft in einem festen Intervall von 5 Minuten; das Intervall ist kein konfigurierbares Feld im Check-Editor.
Alarmverhalten
Der Check meldet ein Ergebnis pro Festplatte. Der Status des gesamten Checks entspricht dem schwerwiegendsten Einzelergebnis.
Erfasste Metriken
- I/O-Auslastung in Prozent pro Festplatte
- Lesedurchsatz (Bytes/Sek.; die UI skaliert die angezeigte Einheit automatisch)
- Schreibdurchsatz (Bytes/Sek.; die UI skaliert die angezeigte Einheit automatisch)
Plattformunterstützung
Hinweise
- Der Check nimmt bei jedem Intervall eine kurze I/O-Stichprobe. Ergebnisse spiegeln die Last während dieser Stichprobe wider, nicht nachhaltige Durchschnittswerte.
- Wenn der Warnschwellenwert höher als der kritische Schwellenwert konfiguriert ist, werden die beiden Werte zur Laufzeit automatisch vertauscht, sodass die Warnung immer die untere Grenze ist.
- Unter Linux werden virtuelle Geräte und Partitionen automatisch übersprungen: Loop-Geräte (
loop*), Ramdisks (ram*), Device-Mapper-Einträge (dm-*) und Partitionen einer übergeordneten Festplatte werden herausgefiltert, sodass nur physische Festplatten gemeldet werden. - Die drei numerischen Felder akzeptieren statt einer festen Zahl ein Gerätefeld. Füge in der Konfiguration des Checks über Eigenes Feld einfügen einen Platzhalter wie
{{device.customField.io_warning}}ein; octoja ersetzt ihn vor dem Lauf durch den Wert des jeweiligen Geräts und greift auf den Standardwert des Feldes zurück, wenn das Gerät keinen eigenen Wert hat. Der Button erscheint, sobald mindestens ein Gerätefeld vom Typ Ganzzahl existiert — so kann eine gemeinsam genutzte Konfiguration gerätespezifische Schwellenwerte tragen.
Siehe auch: Einen Festplatten-I/O-Check konfigurieren