Fujitsu-ServerView-Check – Referenz
Alle Konfigurationsfelder, Schwellenwerte und Ergebniszustände des Fujitsu-ServerView-Hardware-Checks in octoja.
Fujitsu-ServerView-Check – Referenz
Der Fujitsu-ServerView-Check überwacht den Hardware-Zustand von Fujitsu-PRIMERGY-Servern über SNMP. Er fragt die ServerView-Agenten des Servers nach Gesamtstatus, Temperaturen, Lüftern, Netzteilen, Speicher und RAID ab.
Konfigurationsfelder
Die Tabelle listet alle Felder in der Reihenfolge auf, in der sie im Check-Editor erscheinen.
Ergebniszustände
Das Gesamtergebnis ist der schlechteste Schweregrad über alle Subsysteme und Sensoren hinweg.
Erfasste Metriken
Der Check meldet:
- Server-Modell und Seriennummer
- Gesamtsystemstatus sowie den Status CPU / Systemboard, gelesen aus dem Subsystem Systemboard des Servers
- Status für jedes Subsystem, das die ServerView-Übersicht des Servers meldet, unter den Namen, die ServerView selbst verwendet
- Höchste Temperatur und den Sensor, der sie gemeldet hat, plus Anzahl der Sensoren im Warn- und Kritisch-Zustand
- Lüfteranzahl und niedrigste Lüfterdrehzahl (RPM)
- Anzahl der Netzteile
- Gesamter installierter Speicher (GB)
- Name und Kapazität je Datenträger aus ServerView RAID — das Modell tritt an die Stelle des Namens, wenn der RAID-Agent keinen Namen meldet
Voraussetzungen
- Fujitsu ServerView ServerControl 2 (SC2/SVS) und ServerView-RAID-Agenten auf dem Betriebssystem des Servers installiert und aktiv.
- SNMP auf dem Betriebssystem aktiviert und über den konfigurierten SNMP-Port erreichbar — standardmäßig UDP
161— mit einem Community-String (v2c) oder USM-Benutzer und -Schlüsseln (v3). - Der Check zielt auf das Betriebssystem, nicht auf den iRMC-Out-of-Band-Controller.
Plattformunterstützung
Der Check läuft auf dem Agent-Gerät und fragt den Fujitsu-Server per SNMP über das Netzwerk ab, funktioniert also auf jedem Agent-Gerät, das den Server erreichen kann. Jede Plattform wird sowohl als x64- als auch als Arm64-Build ausgeliefert.
Hinweise
- Der Check läuft standardmäßig alle 15 Minuten.
- Du kannst den Check sowohl einem Netzwerkgerät als auch einem Agent-Gerät zuweisen.
- Der Check unterstützt SNMP v2c (Community-String) und SNMP v3 (benutzerbasierte Sicherheit). Wähle die Version, für die der Server konfiguriert ist.
- Verschlüsselung in v3 erfordert, dass zusätzlich ein Authentifizierungsprotokoll gesetzt ist.
- Die zusätzliche Temperatur-Warnschwelle gilt nur für Sensoren, die ihren eigenen Warn- oder Kritisch-Grenzwert noch nicht erreicht haben — ein Sensor zählt also nie doppelt.
Siehe auch: Einen Fujitsu-ServerView-Check konfigurieren