Das Inventar durchsuchen

Mit der Inventar-Seite Software, Hardware, Dienste und Tags über alle Geräte hinweg durchsuchen, filtern und exportieren.

Auf der Seite Inventar kannst du Software, Hardware, Dienste und Tags über alle Geräte hinweg auf einmal durchsuchen, filtern und exportieren. Anders als die Tabs System, Software und Dienste eines einzelnen Geräts — die nur diese eine Maschine zeigen — gilt diese Seite für deinen gesamten Gerätebestand. So kannst du Fragen wie „Auf welchen Geräten ist diese Anwendung installiert?“ oder „Wie viele Maschinen führen diesen Dienst aus?“ an einer Stelle beantworten.

Die Inventarseite auf dem Tab „Software“ mit der bestandsweiten Softwaretabelle und den Tabs „Hardware“, „Dienste“ und „Tags“.

Die Inventar-Seite öffnen

Wähle in der Navigation Inventar. Die Seite öffnet sich mit vier Tabs am oberen Rand, von denen jeder eine Datenart abdeckt:

TabWas er zeigt
SoftwareEinen Katalog der über alle Geräte hinweg installierten Anwendungen, mit Name, Version, Herausgeber und einer Anzahl unter Geräte
HardwareEine Gerätetabelle, die mit Gerät, Typ, Kunde, Betriebssystem, Modell, CPU, Arbeitsspeicher, Speicherkapazität und Zuletzt gesehen startet. Hersteller, Seriennummer, IP- und MAC-Adresse, Domäne, Agent-Version und rund ein Dutzend weitere Details lassen sich einblenden
DiensteEinen Katalog der Dienste über alle Geräte hinweg, mit dem Dienstnamen (Spalte Dienst), dem Starttyp und einer Anzahl unter Geräte
TagsJedes verwendete Tag, mit einer Herkunft von Eigenes Tag, wenn es direkt am Gerät gesetzt ist, oder Aus Tag-Regel, wenn eine Tag-Regel es vergibt, und einer Anzahl unter Geräte

Filtern, was du siehst

Jeder Tab hat direkt über der Tabelle seine eigene Filterleiste. Die Filter wirken auf den jeweils geöffneten Tab und aktualisieren die Tabelle, während du tippst oder auswählst.

FilterWas er bewirkt
SuchfeldFreitextsuche innerhalb des aktuellen Tabs (zum Beispiel ein Softwarename, ein Herausgeber oder ein Dienst)
GerätetypSchränkt die Ergebnisse auf eine Geräteart ein. Der Platzhalter lautet Alle Gerätetypen, wenn kein Typ ausgewählt ist
KundeSchränkt die Ergebnisse auf einen einzelnen Kunden ein. Der Platzhalter lautet Alle Kunden, wenn kein Kunde ausgewählt ist

Der Tab Tags bringt neben der Kundenauswahl ein weiteres Bedienelement mit: ein Feld Alle Tags, in dem du ein oder mehrere Tags auswählst und die Liste darauf eingrenzt.

Setze einen Filter zurück, um zur vollständigen Ansicht über alle Geräte hinweg zurückzukehren. Die Filter und der Suchbegriff werden in der Seitenadresse gespeichert, sodass du die Seite neu laden oder einen Link teilen und auf derselben gefilterten Ansicht landen kannst.

Bis zu den Geräten vordringen

In den Tabs Software, Dienste und Tags ist jede Zeile ein Katalogeintrag — eine Anwendung, ein Dienst oder ein Tag — und keine einzelne Maschine. Die Spalte Geräte zeigt dir, wie viele Maschinen übereinstimmen. Klicke auf eine Zeile, um sie aufzuklappen und genau zu sehen, welche Geräte hinter dieser Zahl stehen. Jede aufgeklappte Liste beginnt mit Gerät und Kunde und ergänzt dann, was für den jeweiligen Tab spezifisch ist:

TabZusätzliche Spalten in der aufgeklappten Liste
SoftwareVersion, Installiert (das Installationsdatum) und Bereich (das Benutzerkonto, für das die Anwendung installiert wurde, sofern das Gerät eines meldet)
DiensteSystemname — der interne Name des Dienstes, im Gegensatz zum Anzeigenamen in der Katalogzeile — und Starttyp
TagsHerkunft, damit du ein von Hand gesetztes Tag von einem aus einer Tag-Regel unterscheiden kannst

Klicke an beliebiger Stelle in eine aufgeklappte Zeile, um die Detailseite dieses Geräts zu öffnen. Der Tab Hardware hat keine aufklappbare Liste — seine Zeilen sind bereits einzelne Geräte, ein Klick öffnet also direkt das Gerät.

Das Link-Symbol neben der Geräteanzahl in Software, Dienste und Tags öffnet stattdessen eine gefilterte Geräteliste. Kunden- und Gerätetypfilter bleiben dabei erhalten. Von dort kannst du die passenden Geräte für weitere Aktionen auswählen. Bei Software gilt der Filter für den exakten Namen über alle Versionen hinweg, nicht nur für die Version der Katalogzeile. Enthält ein Software- oder Dienstname Anführungszeichen, steht dieser Link nicht zur Verfügung; nutze dann die aufgeklappte Liste.

Dienstkonto eines Windows-Geräts prüfen

Im Tab Dienste eines einzelnen Windows-Geräts zeigt Dienstkonto, unter welchem Konto ein Dienst läuft. Du kannst dort auch nach dem Kontonamen suchen. Der Wert stammt aus der letzten Inventarisierung, selbst wenn der Dienststatus live angezeigt wird. Starte nach einer Kontoänderung eine neue Inventarisierung; Zugangsdaten lassen sich hier nicht bearbeiten.

CPU und Mainboard eines Geräts prüfen

Im Tab System zeigt Registriert am, wann das Gerät in octoja aufgenommen wurde. Dieses Datum ist weder das Installationsdatum des Betriebssystems noch der Zeitpunkt der letzten Inventarisierung.

Öffne ein agentenverwaltetes Gerät aus der Hardware-Liste und wechsle zu System. Die CPU-Kachel zeigt die gesamte Anzahl an Kernen und Threads über die installierten Prozessoren hinweg. Klicke darauf, um die erfassten Daten je CPU-Sockel zu sehen, sofern das Gerät diese meldet. Bei mehreren erfassten Prozessoren kennzeichnet ein Multi-Socket-Badge das Gerät; fehlen Einzeldaten, zeigt der Dialog nur die zusammengefassten Werte.

Die Kachel Mainboard öffnet Hersteller, Produkt, Version, Seriennummer, Inventarnummer und CPU-Sockelanzahl, soweit diese erfasst wurden. Die Sockelanzahl kann auch unbestückte Sockel enthalten und ist deshalb nicht zwingend die Zahl installierter CPUs. Fehlende Angaben bedeuten nicht automatisch einen Hardwarefehler. Starte eine Inventarisierung, wenn du nach einem Hardwarewechsel aktuelle Werte brauchst.

Akku und Energieprofil prüfen

Unter System zeigen Windows- und macOS-Geräte außerdem gemeldete Akkuwerte wie Ladestand, Zustand, Netzanschluss und Ladezustand sowie das aktive Energieprofil. Nicht jedes Gerät liefert alle Werte; Linux liefert hier keine entsprechenden Detaildaten. Die Angaben stammen aus dem zuletzt übermittelten Inventar und sind keine Live-Messung. Ein unveränderter Ladestand allein beweist deshalb keinen Ladefehler.

Als CSV exportieren

Jeder Tab bietet CSV exportieren im Menü Weitere Aktionen der Tabelle an — die Schaltfläche am rechten Ende der Filterleiste. Der Export berücksichtigt die aktuell angewendeten Filter und den Suchbegriff und löst Katalogzeilen bis auf Geräteebene auf, sodass ein Software-, Dienste- oder Tag-Export eine Zeile pro Gerät-und-Eintrag enthält. Jeder Tab schreibt seine eigene Datei:

TabDateiname
Softwareinventory-software.csv
Hardwareinventory-hardware.csv
Diensteinventory-services.csv
Tagsinventory-tags.csv

Der Hardware-Export enthält die Spalten, die du im Tab sichtbar gemacht hast; die anderen drei Tabs exportieren einen festen Satz an Spalten. Ein sehr großer Gerätebestand kann begrenzt werden, und octoja sagt das auch: Es werden die ersten … Geräte angezeigt. Filter eingrenzen, um den vollständigen Satz zu exportieren. Im Tab Hardware steht dieser Hinweis über der Tabelle, in den anderen Tabs erscheint er, sobald der Export gelaufen ist. Füge einen Gerätetyp- oder Kundenfilter oder einen Suchbegriff hinzu und exportiere erneut, um alle passenden Einträge zu erfassen.

Tipps

  • Um auszuwählen, welche Hardware-Details erscheinen, öffne im Tab Hardware das Menü Weitere Aktionen und fahre über Spalten. Deine Auswahl wird für das nächste Mal gemerkt; Spalten zurücksetzen im selben Untermenü stellt sie wieder her.
  • Im Tab Tags öffnet das Symbol neben einer Geräteanzahl die bereits auf dieses Tag gefilterte Geräteliste — praktisch, wenn du mit diesen Geräten arbeiten und sie nicht nur zählen willst.
  • Um eine einzelne Maschine isoliert zu prüfen, öffne dieses Gerät und nutze stattdessen dessen Tabs System, Software und Dienste — die Inventar-Seite dient dem Blick über den gesamten Gerätebestand.
  • Kombiniere einen Kundenfilter mit einem CSV-Export, um einem einzelnen Kunden eine saubere Liste seiner installierten Software oder Hardware in die Hand zu geben.