Antivirus-Status-Check-Referenz
Konfigurationsoptionen für den Antivirus-Status-Check
Geschrieben von Erdinc Akay
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 2 Monaten
Antivirus-Status-Check-Referenz
Konfigurationsoptionen für den Antivirus-Status-Check
Der Antivirus-Status-Check fragt das Windows Security Center ab, um zu prüfen, ob ein erkanntes Antivirenprodukt installiert, aktiv und aktuell ist.
Konfigurationsfelder
Alle vier Schwellenwert-Felder (Definitionsalter und Scan-Alter) sind standardmäßig ausgeblendet. Aktiviere in der Check-Konfiguration den Schalter Erweiterte Optionen anzeigen, um sie einzublenden.
Erfasste Metriken
- Name des Antivirenprodukts
- Aktivierungsstatus und Echtzeitschutz-Status
- Letztes Definitionsupdate (ISO-Zeitstempel) und Definitionsalter in Tagen
- Alter des letzten Schnellscans in Tagen
- Alter des letzten Vollscans in Tagen
Unterstützte Antivirenprodukte
Die folgenden fünf Hersteller sind erstklassig integriert: Sie werden mit herstellerspezifischen Metriken (exakte Zeitstempel der Definitionsupdates und Scan-Alter) angereichert und sind die einzigen Produkte, die auf Windows Server über die direkte Erkennung als Fallback geprüft werden.
- Microsoft Defender
- Sophos
- ESET
- SentinelOne
- CrowdStrike Falcon
Auf Windows-Client-Editionen wird der Produktname angezeigt, mit dem sich das installierte Produkt beim Security Center registriert — er kann daher leicht von den obigen Namen abweichen (zum Beispiel „Sophos Endpoint Protection").
Jedes andere Produkt, das sich beim Windows Security Center (WMI-Namespace SecurityCenter2) registriert, wird nur auf Basisniveau erkannt — Aktivierungsstatus und Echtzeitschutz werden gemeldet, herstellerspezifische Metriken jedoch nicht erfasst, und auf Windows Server wird das Produkt nicht erkannt. Wird ein installiertes Produkt nicht erkannt, prüfe, ob sein WMI-Provider aktiviert ist.
Plattformunterstützung
Hinweise
- Sind mehrere Antivirenprodukte installiert, wird jedes einzeln ausgewertet. Der Check meldet das schlechteste Ergebnis über die aktivierten Produkte, sobald mindestens ein Produkt aktiviert ist — Windows Defender im Passivmodus unter einem Drittanbieter-AV wird also ignoriert. Ist kein Produkt aktiviert, meldet der Check das schlechteste Ergebnis über alle erkannten Produkte.
- Auf Windows Server ist das Security Center (
SecurityCenter2) typischerweise nicht verfügbar. In diesem Fall greift der Check auf einen direkten Erkennungspfad zurück, der jeden unterstützten Hersteller einzeln prüft — dies ist auf Windows Server der primäre Codepfad und anderswo ein Sicherheitsnetz. Wird gar kein Produkt erkannt, liefert der Check ein kritisches Ergebnis. - Für Produkte mit Basiserkennung (alles außerhalb der fünf erstklassig integrierten Hersteller) ist kein exaktes Definitionsalter verfügbar. Meldet das Security Center deren Definitionen als veraltet, löst der Check unabhängig von den Schwellenwert-Feldern für das Definitionsalter eine Warnung aus — die Schwellenwerte gelten nur für Produkte mit exaktem Definitions-Zeitstempel.
- Wird der Warn-Schwellenwert höher gesetzt als der kritische Schwellenwert, vertauscht der Check die beiden Werte stillschweigend.
Siehe auch: Antivirus-Status-Check konfigurieren