Patch-Check-Referenz
Plattformübergreifender Patch-Check (Windows, Linux, macOS). Konfigurationsfelder, MSRC-Schweregrade, Ausgabeschema und plattformspezifische Erkennungsdetails.
Geschrieben von Erdinc Akay
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat
Patch-Check-Referenz
Im Check-Katalog erscheint dieser Check als Systemupdates (EN: System Updates).
Plattformübergreifend: Der Patch-Check läuft unter Windows, Linux und macOS (jeweils x64 und ARM64). Unter Windows nutzt er die Windows Update API; unter Linux fragt er den nativen Paketmanager ab (apt, dnf, yum, zypper oder pacman); unter macOS nutzt er
softwareupdate. Der Agent erkennt das Betriebssystem automatisch.
Konfigurationsfelder
MSRC-Schweregrade (Windows)
Unter Windows werden ausstehende Updates anhand ihres Schweregrads vom Microsoft Security Response Center (MSRC) klassifiziert, und das Feld Schweregradfilter steuert, welche Schweregrade auf die Schwellenwerte angerechnet werden. Linux und macOS kennen keine MSRC-Schweregrade — dort bestimmt stattdessen die Option Nur Sicherheitsupdates zählen, welche Updates gezählt werden.
Ausgabe
Jeder Lauf liefert:
Wie Updates erkannt werden
Der octoja Agent erkennt das Betriebssystem automatisch. Es ist keine manuelle Konfiguration erforderlich.
Update-Verwaltung
Unabhängig vom gerätebezogenen Patch-Check stellt octoja im Update-Katalog eine umgebungsweite Übersicht über jedes Update bereit. Beim Öffnen eines Updates werden seine Hinweise, sein Blockierungsstatus und ob der Hersteller es zurückgezogen hat angezeigt.
Ein Update blockieren
Auf der Detailseite eines Updates kannst du es mit Update blockieren und einem optionalen Grund blockieren. Eine Blockierung gilt mandantenweit: Sie greift überall in der Umgebung, nicht pro Patch-Richtlinie. Ein blockiertes Update wird keinem Gerät mehr zugewiesen, bis es freigegeben wird.
Hinweise zu Updates
octoja führt für jedes Update Hinweisinformationen zusammen, sodass ein problematisches Update vor dem Ausrollen erkannt werden kann.
Zurückgezogene Updates
Wenn der Hersteller ein Update zurückzieht, kennzeichnet octoja es mit dem Status Zurückgezogen, sodass es nicht zur Installation angeboten wird.
Hinweise
- Der Check nutzt denselben Update-Mechanismus wie die Windows Update-Einstellungen.
- Wenn deine Organisation Updates über WSUS (Windows Server Update Services) verwaltet, meldet der Check nur Updates, die von deinem WSUS-Administrator freigegeben wurden.
- Auto-Patching kann separat auf dem Tab „Updates" des Geräts konfiguriert werden.
- Wenn die Warnschwelle höher konfiguriert ist als die kritische Schwelle, tauscht der Check die beiden Werte zur Laufzeit, sodass die kritische Schwelle die Obergrenze bleibt.
- Standardmäßig läuft der Check alle 6 Stunden.
- Wenn der Check gar nicht laufen kann — kein unterstützter Paketmanager unter Linux,
softwareupdateunter macOS nicht verfügbar, eine nicht unterstützte Plattform oder nicht auswertbare Tool-Ausgabe — meldet er statt einer Update-Anzahl ein Fehler-Ergebnis mit passender Meldung.
Siehe auch: Einen Patch-Check konfigurieren