Was bedeutet „der Agent checkt ein“?

Der octoja-Agent hält eine dauerhafte Echtzeitverbindung zum Server und bestätigt per Keep-Alives, dass er noch da ist — ein „Check-in“ ist ein solches Signal.

Was „Einchecken“ bedeutet

Der octoja Agent ist ein kleines Programm, das auf jedem überwachten Gerät läuft. Er hält eine dauerhafte Echtzeitverbindung zum octoja-Server und bestätigt per Keep-Alives, dass er noch da ist. Das wird als Einchecken (Check-in) bezeichnet.

Ein Check-in bestätigt, dass der Agent noch da ist — er überträgt keine vollständige Datenladung. Solange die Verbindung besteht, aktualisiert octoja den Zeitstempel Zuletzt gesehen etwa alle 30 Sekunden. Größere Datenmengen laufen über dieselbe Verbindung, aber nach eigenem Zeitplan — Prüfergebnisse, sobald eine Prüfung läuft, und eine vollständige Hardware- und Software-Inventur alle ein bis drei Stunden. Wenn der Agent aufhört, sich einzuchecken, markiert octoja das Gerät als offline und ändert die Statusanzeige, damit du das Problem schnell erkennst.

Wie octoja das in der Geräteliste anzeigt

In der Geräteliste zeigt ein farbiger Ring um das Symbol jedes Geräts an, wann sich der Agent zuletzt eingecheckt hat. Derselbe Ring erscheint auf dem großen Symbol oben auf der Gerätedetailseite:

RingfarbeBedeutung
Grün (mit Leuchten)Online — die Verbindung besteht und der letzte Check-in liegt weniger als 90 Sekunden zurück
GelbOffline — letzter Check-in vor weniger als 1 Stunde
RotLetzter Check-in vor 1 Stunde bis 7 Tagen
GrauMehr als 7 Tage — das Gerät gilt als inaktiv

Die Statusanzeige über dem Gerätesymbol zeigt Online oder Offline. Solange ein Gerät offline ist, zeigt octoja beim Überfahren des Symbols den letzten Check-in als relative Zeitangabe, zum Beispiel Zuletzt gesehen vor 2 Stunden.

Zwei Zeitstempel stehen als optionale Spalten in der Geräteliste bereit — du blendest sie über das Spaltenmenü der Tabelle ein. Zuletzt gesehen ist der letzte Kontakt jeder Art und bestimmt den Online-/Offline-Status. Letzte Inventur ist die letzte vollständige Hardware- und Software-Inventur. Da die Inventur nach eigenem Zeitplan läuft, kann ein Gerät, das gerade online ist, trotzdem eine Inventur von vor mehreren Stunden anzeigen. Auf der Gerätedetailseite steht derselbe Wert als Letzte Inventarisierung mit exaktem Datum und exakter Uhrzeit.

Auf der Detailseite erhalten Server (Windows Server, Linux Server), deren letzter Check-in 1 bis 7 Tage zurückliegt, einen pulsierenden roten Ring. So fällt ein vernachlässigter Server auf, während ein über Nacht ausgeschalteter Laptop nicht weiter auffällt.

Warum ein Gerät aufhören könnte, sich einzuchecken

Es gibt einige häufige Gründe:

  • Das Gerät ist ausgeschaltet oder im Energiesparmodus. Laptops, die über Nacht zugeklappt werden, checken sich erst wieder ein, wenn sie aufwachen. Das ist normal.
  • Das Netzwerk ist ausgefallen. Wenn das Gerät das Internet nicht erreichen kann, kann es auch octoja nicht erreichen. Der Agent setzt das Einchecken automatisch fort, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.
  • Der Agent-Dienst wurde gestoppt oder deinstalliert. Das kommt seltener vor, sollte aber überprüft werden, wenn ein Gerät tagelang grau bleibt.

Kurze Unterbrechungen lösen keinen Alarm aus. octoja wartet nach dem Verbindungsabbruch eines Agents rund 30 Sekunden, bevor das Gerät als offline gilt, und nach einem Neustart von octoja selbst fünf Minuten. So wird aus einem Agent-Update oder einer kurzen Netzwerkstörung kein Fehlalarm.

Wie sich der Agent im Netzwerk verhält

  • Firewalls. Der Agent verbindet sich ausgehend über Port 443 (HTTPS) zum octoja-Server. In Umgebungen mit strikter Ausgangsfilterung gibst du Port 443 zum octoja-Server frei.
  • Bandbreite. Check-ins sind winzig. Selbst Hunderte von Geräten, die ihren Status alle 30 Sekunden aktualisieren, bleiben deutlich unterhalb des normalen Hintergrundverkehrs.
  • Wiederverbindung. Verliert der Agent vorübergehend die Verbindung, verbindet er sich von selbst wieder, sobald das Netzwerk erreichbar ist.

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