Einen RAID-Status-Check konfigurieren

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konfiguration eines RAID-Status-Checks in octoja.

Geschrieben von Erdinc Akay

Zuletzt aktualisiert Vor 26 Tagen

Einen RAID-Status-Check konfigurieren

Dialog „Check hinzufügen" für RAID-Status mit den Tabs Konfiguration und Alarmierung, einem Feld Anzeigename und vier aktivierten Toggles — Linux Software-RAID prüfen, Windows Storage Spaces prüfen, Windows Hardware-/Firmware-RAID prüfen und Linux ZFS-Pools prüfen — mit hervorgehobenem Button „Check hinzufügen".

Ein RAID-Status-Check überwacht RAID-Arrays auf degradierten oder fehlgeschlagenen Status. Ein degradiertes RAID-Array bedeutet, dass du die Redundanz verloren hast — ein weiterer Festplattenausfall könnte Datenverlust bedeuten.

Voraussetzungen

  • Du benötigst die Berechtigung Monitoring-Check-Verwaltung.
  • Das Zielgerät muss einen verbundenen Agent unter Windows (Storage Spaces oder Hardware-/Firmware-RAID) oder Linux (mdadm oder ZFS) haben.

Schritte

  1. Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
  2. Klicke auf den Tab ChecksCheck hinzufügenRAID-Status.
  3. Der Check erkennt automatisch verfügbare RAID-Arrays. Konfiguriere, welche Array-Typen überwacht werden sollen:
FeldStandardBedeutung
Linux Software-RAID prüfenJaLinux-mdadm-Arrays über /proc/mdstat überwachen
Windows Storage Spaces prüfenJaWindows Storage Spaces über PowerShell überwachen
Windows Hardware-/Firmware-RAID prüfenJaController- und Intel RST/VROC-RAID-Volumes (Bustyp RAID) über Get-PhysicalDisk erkennen
Linux ZFS-Pools prüfenJaZFS-Pool-Zustand über zpool status überwachen (übersprungen, wenn ZFS nicht installiert ist)
  1. Klicke auf Check hinzufügen.

Tipps

  • Ein degradiertes Array ist immer dringend — das Standard-Check-Intervall beträgt 60 Sekunden und erkennt Ausfälle dadurch schnell. Erhöhe es nur, wenn der Check messbare Last auf dem Gerät erzeugt.
  • Dieser Check deckt Linux-Software-RAID (mdadm) und ZFS-Pools sowie Windows Storage Spaces und Windows Hardware-/Firmware-RAID (Intel RST/VROC und Controller-Volumes, erkannt über Get-PhysicalDisk) ab. Wenn du Details pro Festplatte unterhalb eines Hardware-Controllers möchtest, füge zusätzlich den SMART-Check hinzu — er meldet den Zustand einzelner Festplatten.
  • Unter Linux liest der Check /proc/mdstat für mdadm-Arrays (vorhanden, wenn md-Arrays aktiv sind) und führt zpool status für ZFS-Pools aus (übersprungen, wenn ZFS nicht installiert ist) — zusätzliche Software ist nicht erforderlich. Unter Windows verwendet er Storage-Spaces-Management-Cmdlets und Get-PhysicalDisk.

Nach dem ersten Check-Intervall siehst du das Ergebnis im Checks-Tab des Geräts.

Siehe auch: RAID-Status-Check-Referenz