RAID-Status-Check-Referenz
Alle Parameter, Schwellenwerte und Konfigurationsoptionen für den RAID-Status-Check in octoja.
Geschrieben von Erdinc Akay
Zuletzt aktualisiert Vor 26 Tagen
Der RAID-Status-Check überwacht RAID-Arrays und warnt, wenn ein Array degradiert oder ausgefallen ist. Er deckt Linux-mdadm-Software-RAID und ZFS-Pools sowie Windows Storage Spaces und Hardware-/Firmware-RAID ab. Im Check-Katalog erscheint er als RAID-Status (EN: RAID Status); standardmäßig läuft er alle 60 Minuten.
Konfigurationsfelder
Erfasste Metriken
- Array-Name (pro Array)
- Array-Status (
healthy,degraded,unhealthy,unknownoderrebuilding— mit dem Neuaufbau-Prozentsatz, während ein Array neu synchronisiert) - Array-Level (z. B.
raid1,raid5,Storage Spaces,ZFS,RAIDfür Windows-Hardware-/Controller-Volumes) - Anzahl aktiver und gesamter Festplatten pro Array
- Ergebnis-Status pro Array
Plattformunterstützung
Schweregrad-Zuordnung
Hinweise
- Der Check liest den RAID-Zustand vom Betriebssystem. Unter Linux liest er mdadm-Arrays über
/proc/mdstatund ZFS-Pools überzpool status(übersprungen, wenn ZFS nicht installiert ist). Unter Windows liest er Storage Spaces über die integrierte Storage-Management-Schnittstelle sowie Controller-/Firmware-RAID-Volumes (einschließlich Intel RST/VROC) überGet-PhysicalDisk, wobei ein RAID-Volume als einzelne Festplatte mit Bustyp RAID erscheint. Primordiale (nicht konfigurierte) Storage-Spaces-Pools werden ausgeschlossen, sodass nur von dir erstellte Pools gemeldet werden. - Controller-/Firmware-RAID meldet nur den Gesamtzustand des Volumes; der Controller verbirgt die einzelnen Mitgliedsfestplatten, sodass für diese Volumes keine Festplattenanzahl angezeigt wird. Für den Zustand einzelner Festplatten verwende den SMART-Check.
Siehe auch: RAID-Status-Check konfigurieren