Einen Absturzerkennung-Check konfigurieren
Benachrichtigungen erhalten, wenn ein BSOD oder Kernel-Panic auftritt

Ein Absturzerkennung-Check sucht nach Spuren von Systemabstürzen — Bluescreens (BSOD) unter Windows und Kernel Panics unter Linux. Er warnt dich vor Stabilitätsproblemen, die sonst unbemerkt bleiben könnten, besonders auf unbeaufsichtigten Servern.
Voraussetzungen
- Du benötigst die Berechtigung Monitoring-Check-Verwaltung.
- Das Zielgerät muss einen verbundenen Agent unter Windows oder Linux haben.
- Unter Windows sind Crash-Dumps standardmäßig aktiviert. Zusätzliche Einrichtung ist nicht nötig.
Schritte
- Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
- Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → Absturzerkennung.
- Konfiguriere den Check:
- Klicke auf Check hinzufügen.
Was der Check meldet
Der Check meldet die Anzahl erkannter Abstürze im Rückblickzeitraum. Unter Windows nutzt er zwei Quellen: das Minidump-Verzeichnis (C:\Windows\Minidump) und das Ereignisprotokoll der Windows-Fehlerberichterstattung (Ereignis-ID 1001). Unter Linux prüft er /var/crash, /var/lib/systemd/coredump/ und Kernel-Log-Einträge.
Tipps
- Ein einzelner Absturz auf einem Server erfordert eine Untersuchung — setze den Warnung-Schwellenwert auf 1.
- Auf Workstations sind gelegentliche BSODs durch Treiberprobleme weniger dringend — eine Warnung bei 1 und kritisch bei 3 gibt dir Sichtbarkeit ohne übermäßiges Rauschen.
- Wenn Crash-Dumps auf einem Windows-Gerät deaktiviert sind (selten), erkennt der Check BSODs weiterhin über das Ereignisprotokoll der Windows-Fehlerberichterstattung — es fehlt lediglich die Dump-Datei für die spätere Analyse. Die Dump-Einstellungen findest du unter Systemeigenschaften → Starten und Wiederherstellen.
- Die Werte für Warnung und Kritisch werden auf 1–100 begrenzt. Wenn du den Warnung-Wert höher als den Kritisch-Wert setzt, werden die beiden Werte automatisch vertauscht.
Nach dem ersten Check-Intervall siehst du das Ergebnis im Checks-Tab des Geräts.
Siehe auch: Absturzerkennung-Check-Referenz