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KI-Assistenten & MCP

MCP: Beispiele und Arbeitsabläufe

Praktische Prompts für Gerätesuche, Diagnosen, Änderungen, Automatisierungen und eigene Checks.

Nutze diese Prompts mit einem verbundenen ChatGPT, Claude oder einem anderen MCP-Client. Lies zuerst Überblick und Zugriffe. Ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern durch deine gewünschten Ziele; füge keine Passwörter oder Token in eine Unterhaltung ein.

Beschreibe, was du erreichen möchtest. Bei einer Diagnose helfen Symptome und der Zeitpunkt, seit dem das Problem auftritt. Du musst keine Toolcalls oder technischen Zwischenschritte vorgeben. Sag dazu, wenn der Assistent nur nachsehen oder vor Änderungen nachfragen soll. Prompts sind Anweisungen an das Modell, keine Sicherheitsgrenze: Erteile nur die für die Aufgabe nötigen Zugriffe.

Für eigene Skript-Checks findest du Prompts und den Ablauf von der Vorlage bis zum getesteten Check unter Checks mit MCP migrieren oder erstellen.

Mit einer rein lesenden Gerätesuche beginnen

Der Client benötigt octoja-Daten anzeigen. Ergebnisse bleiben auf die Geräte und Kunden beschränkt, auf die dein Konto zugreifen darf.

Verwende den octoja MCP und schau nach, ob [Gerätename] gerade online ist.

Prüfe, ob der Assistent tatsächlich list_devices aufruft. Ein erfolgreicher Aufruf ohne Treffer ist kein Verbindungsfehler; prüfe den Suchbegriff und die Zugriffe deines Kontos.

Patch-Richtlinien und Ergebnisse abfragen

Für diese rein lesenden Werkzeuge benötigt der Client octoja-Daten anzeigen, dein Konto zusätzlich Patch-Richtlinien und -Zyklen anzeigen. Die Ergebnisse bleiben auf deine zugänglichen Kunden und Geräte beschränkt.

WerkzeugZweck
list_patch_policiesRichtlinien nach Name und Beschreibung suchen; liefert Namen, IDs und Ringübersichten.
get_patch_policyEine Richtlinie mit Regeln, Zeitplänen, Freigaben, Ausschlüssen und Neustartverhalten prüfen.
list_patch_cyclesZyklen nach Richtlinie, Ring oder Status filtern; neueste geplante Fenster zuerst.
get_patch_cycleFreigaben und Ausführungsergebnisse eines Zyklus einschließlich Fehlerübersicht prüfen.

Beide Listen liefern standardmäßig höchstens 100, mit limit höchstens 500 Einträge. Lass den Assistenten zuerst die passende Richtlinie und den Zyklus ermitteln, statt IDs zu raten.

Ein Gerätestatus Completed bedeutet nicht, dass jedes Update erfolgreich war. Erfolgreiche Update-Ergebnisse heißen Succeeded oder AlreadyInstalled; Failed weist auf einen Fehler hin. Die Ergebniszahlen berücksichtigen nur Geräte, die Ergebnisse gemeldet haben und für dich sichtbar sind. Die Detailantwort nennt höchstens 100 Geräte mit Missed oder Incomplete sowie die zehn häufigsten Fehler; die Statuszahlen umfassen dagegen alle sichtbaren gemeldeten Ergebnisse. Eine kurze oder leere Detailliste ist deshalb kein Beleg für eine vollständig erfolgreiche Flotte.

Geräte- und Kundendaten ändern

Verwende den octoja MCP und ändere den Alias von [Gerätename] auf [neuer Alias].

update_device ändert Gerätefelder und benötigt octoja-Daten anzeigen, Änderungen in octoja vornehmen und die Geräteaktion Gerät bearbeiten. update_customer benötigt Schreibzugriff und die Berechtigung Kundenverwaltung. Kunden- und Gerätezugriffsgrenzen gelten weiterhin. Mit list_custom_fields kann der Assistent zunächst verfügbare eigene Felder und deren Typen ermitteln.

Prüfe vor einer Änderung Ziel und gewünschte Felder. Die Aktualisierungswerkzeuge für Geräte, Kunden, Fälle und eigene Checks verwenden Änderungsobjekte: Nur Felder mit hasValue: true werden geändert; value: null leert ein Feld nur, wenn dieses Nullwerte erlaubt. Nicht gesetzte Felder bleiben unverändert. Bei Kunden ersetzen übergebene Tags die gesamte Tag-Liste, sie werden nicht bloß ergänzt. Lass dir das Ergebnis anschließend erneut anzeigen.

Geräteaktionen ausführen oder planen

Verwende den octoja MCP und plane für [Gerätename] einen Neustart morgen um 22 Uhr deutscher Zeit ein.

Ein vertrauenswürdiger Client kann Geräte neu starten, herunterfahren oder eine bestehende Automatisierung ausführen — sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt. Dafür benötigt er Änderungen in octoja vornehmen und Skripte und Automatisierungen ausführen. Dein Konto benötigt außerdem Automatisierungen anzeigen und Skriptausführungsrechte auf den Zielgeräten. Zum Lesen von Definitionen und Ausführungsverlauf ist zusätzlich octoja-Daten anzeigen nötig.

  1. Lass den Assistenten die Geräte mit list_devices ermitteln. Prüfe bei einer Automatisierung zuerst ihre Definition mit list_automations und get_automation.
  2. Bestätige Zielgeräte und Aktion. schedule_device_action nimmt höchstens 500 Geräte-IDs und genau eines der Felder automationId oder powerAction (Restart oder Shutdown) an. Gib scheduledFor als zukünftigen Zeitstempel mit UTC-Offset an; ohne dieses Feld startet die Aktion sofort.
  3. Prüfe geplante Läufe mit list_automation_runs und futureScheduledOnly: true. Jedes Gerät hat einen eigenen Lauf. Mit get_automation_run siehst du Status und Schrittergebnisse; ein angelegter Zeitplan bestätigt noch keine erfolgreiche Ausführung.
  4. Brich einen unerwünschten Lauf mit cancel_automation_run und seiner Lauf-ID ab. Bereits erledigte Arbeit wird dadurch nicht rückgängig gemacht.

Nenne die Zeitzone, damit der Assistent die richtige Uhrzeit einplant. Du kannst auch eine bestehende Automatisierung ausführen lassen:

Verwende den octoja MCP und führe die Automatisierung [Name der Automatisierung] auf [Gerätename] aus. Sag mir danach, ob sie erfolgreich war.

Entfernte Computer steuern

Verwende den octoja MCP und starte eine Fernwartung zu [Gerätename]. Beschreibe, was gerade auf dem Bildschirm passiert.

Verwende den octoja MCP und starte eine Fernwartung zu [Gerätename]. Öffne die Einstellungen und stelle das System auf das dunkle Design um.

Verwende den octoja MCP und starte eine Fernwartung zu [Gerätename]. Öffne Outlook und lösche alle E-Mails im Junk-E-Mail-Ordner. Leere den Papierkorb nicht.

Die zusätzliche Freigabe Entfernte Computer steuern erlaubt einem vertrauenswürdigen Assistenten, Screenshots zu sehen und Maus sowie Tastatur auf einem Online-Gerät unter Windows oder macOS zu bedienen. Sie ist standardmäßig nicht ausgewählt und unabhängig von Live-Daten, Schreibzugriff und Skriptausführung. Bestätige die zusätzliche Warnung nur, wenn der Client diese interaktive Kontrolle erhalten soll. Für eine bestehende Verbindung ohne diese Freigabe musst du die Verbindung erneut autorisieren.

Deine Geräteaktion Remotedesktop und die Einstellungen für Benutzerzustimmung und Sperren beim Trennen gelten weiterhin. Der Client kann eine erforderliche Zustimmung nicht über einen eigenen Umgehungsparameter ersetzen. Unter macOS brauchst du macOS 14 oder neuer und einen an der grafischen Oberfläche angemeldeten Benutzer. Der Agent benötigt außerdem die Systemfreigaben für Bildschirmaufnahme und Bedienungshilfen; erteile sie am Gerät über den Berechtigungsdialog des Agenten. Siehe auch die Voraussetzungen für Remotedesktop.

Du musst keine Benutzersitzungen auflisten lassen. Wenn das Ziel nicht eindeutig ist, kann der Assistent nachfragen. Seine Klicks und Eingaben wirken direkt in den Programmen des angemeldeten Benutzers. Gib deshalb eine konkrete Aufgabe vor; beim Outlook-Beispiel werden die Nachrichten im Junk-E-Mail-Ordner gelöscht, nicht vermeintlicher Spam im Posteingang aussortiert.

Bitte den Assistenten nach Abschluss, die Fernwartung zu beenden. Inaktive Sitzungen werden nach etwa zehn Minuten geschlossen. Das Trennen des MCP-Clients beendet ebenfalls seine Computersitzungen.

Bildschirminhalte werden an den MCP-Client übertragen. Vermeide vertrauliche Fenster und genehmige keine unklaren oder zerstörerischen Aktionen. Ein Fehler kann nach bereits ausgeführten Eingaben auftreten; prüfe den aktuellen Zustand, bevor du eine Aktion wiederholen lässt.

Diagnosedaten zuverlässig abfragen

Verwende den octoja MCP und diagnostiziere Performance-Probleme auf [Gerätename]. Nachmittags geht die RAM- und CPU-Auslastung extrem hoch. Der Rechner wird langsam, ruckelt und Anwendungen stürzen ab. Finde heraus, woher das kommt. Du darfst die Windows-Ereignisanzeige auslesen, auf Log-Dateien zugreifen und Diagnose-Skripte ausführen, aber keine Änderungen am System vornehmen.

Beschreibe das Problem, statt vorab Ereigniskanäle oder Log-Dateien auszuwählen. Der Assistent kann die passenden Quellen selbst ermitteln. Live-Werkzeuge benötigen zusätzlich zur MCP-Freigabe die jeweilige Geräteaktion; ein sichtbares Gerät allein berechtigt nicht zum Lesen seiner Dateien oder zum Ausführen von Skripten.

  • Beim Lesen der Windows-Ereignisanzeige können einzelne Kanäle vom Gerät abgelehnt werden. Der Assistent sollte solche Lücken benennen. Eine Abfrage liefert höchstens 100 Ereignisse; das ist keine vollständige Ereignishistorie.
  • Ein Dateiarchiv wird über einen Download-Link zurückgegeben, sowohl als Text als auch als Ressourcenlink für Clients, die diesen darstellen. Der Link ist nur einmal und für fünf Minuten nutzbar. Lade das Archiv zeitnah herunter und behandle den Link vertraulich; nach Verbrauch oder Ablauf fordere ein neues Archiv an.
  • Bei Skriptfehlern beachte den Ausführungsstatus und die Fehlerausgabe. Eine Textausgabe allein bestätigt keinen erfolgreichen Lauf. Lass den Assistenten Fehler berichten, statt leere oder unvollständige Daten als gesunden Zustand auszulegen.

Einfache SNMP-Checks erstellen und testen

Verwende den octoja MCP und erstelle einen SNMP-Check für die Temperatur von [Netzwerkgerät]. Die OID ist [OID] und liefert die Temperatur in Grad Celsius. Ab 60 °C soll der Check warnen, ab 75 °C kritisch werden. Teste ihn am Gerät, bevor du ihn speicherst.

Lass den Assistenten zuerst describe_custom_check_authoring lesen. Mit create_custom_check, mode: "Snmp" und snmpConfig erstellt er einen einfachen SNMP-Check; Skripte, Eingabedefinition und Ausgabefelder werden automatisch erzeugt. Dafür benötigt der Client octoja-Daten anzeigen und Änderungen in octoja vornehmen, dein Konto außerdem Verwaltung benutzerdefinierter Checks. Verwende vorzugsweise die SNMP-Verbindungseinstellungen des Netzwerkgeräts, statt Zugangsdaten in einer gemeinsam genutzten Check-Definition zu hinterlegen.

Teste die Konfiguration vor dem Speichern mit live_test_script, der Zielgeräte-ID, der Plattform des ausführenden Agents und snmpConfig; übergib dabei weder script noch inputDefinition. Der Test speichert keinen Check. Ein Netzwerkgerät nutzt seinen zugewiesenen, online erreichbaren Überwachungsagenten. Der Client benötigt Skripte und Automatisierungen ausführen, dein Konto Monitoring-Check-Verwaltung und Skriptausführungsrechte auf Ziel und Überwachungsgerät. verified: true bestätigt eine gültige Ausführung und ein lesbares Ergebnis, nicht zwangsläufig den Status OK: Auch Warning oder Critical können gültige Ergebnisse sein.

Prüfe den gespeicherten Check mit get_custom_check. Bei update_custom_check ersetzt ein gesetztes snmpConfig die gesamte SNMP-Konfiguration; sende keine automatisch erzeugten Skripte oder Felddefinitionen mit.

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