DATEV überwachen
DATEV-Dienste, Programmpfad und Lizenzserver mit einem Windows-Check prüfen.
Der Check DATEV überwacht eine lokale DATEV-Installation auf einem Windows-Gerät mit octoja-Agent. Er prüft Dienste, DATEV-SQL-Instanzen, den Programmpfad und den Lizenz-Manager (LiMa).
Schritte
- Öffne das Windows-Gerät und füge unter Checks den Check DATEV hinzu.
- Trage unter Pflicht-Dienste die DATEV-Dienstnamen oder Anzeigenamen ein, deren Fehlen ebenfalls kritisch sein soll. Ohne diese Liste bewertet der Check gefundene Dienste, aber kennt deine Soll-Installation nicht.
- Prüfe Rolle dieses Geräts. Automatisch wählt die Lizenzserver-Rolle, wenn ein lokaler LiMa-Dienst oder -Prozess erkannt wird, andernfalls Client. Wähle ausdrücklich Lizenzserver, wenn ein fehlender LiMa ebenfalls kritisch sein soll.
- Hinterlege bei Bedarf Name des Lizenzservers, um die DNS-Auflösung zu prüfen. Unter Erweiterte Optionen anzeigen kannst du zusätzlich den tatsächlich verwendeten TCP-Port eintragen.
- Speichere und prüfe das Ergebnis nach dem nächsten Lauf. Der Standardabstand beträgt zehn Minuten. Richte bei Bedarf eine Alarmierung ein.
Einstellungen
Alle Einstellungen sind optional.
Ergebnisse einordnen
Gestoppte automatisch startende DATEV-Dienste, gestoppte DATEV-SQL-Instanzen und ein unerreichbarer Programmpfad sind kritisch. Ein unbekannter Programmpfad oder eine nicht erkannte DATEV-Installation führt zu einer Warnung. Bei einer Netzwerkfreigabe prüfe den freien Speicher direkt auf deren Server.
Ein gestoppter LiMa-Dienst mit noch laufendem LiMa-Prozess erzeugt nur eine Warnung, sofern du den Dienst nicht ausdrücklich als Pflicht-Dienst eingetragen hast. Fehlende DNS-Auflösung ist auf Clients kritisch, auf Lizenzservern eine Warnung. Ein fehlgeschlagener aktivierter TCP-Test ist kritisch.
Öffne bei Problemen die Ergebnisdetails und prüfe den genannten Dienst, Pfad oder Server. Ein grüner Check bestätigt die konfigurierten technischen Prüfungen, nicht die fachliche Korrektheit deiner DATEV-Daten.