Comet Backup
Überwache mit dem Check Comet Backup die Sicherungsläufe des lokal installierten Comet-Clients, auch in Whitelabel-Versionen, über das Windows-Ereignisprotokoll.
Der Check Comet Backup überwacht den lokal installierten Comet-Client einschließlich Whitelabel-Versionen über das Windows-Ereignisprotokoll. Er läuft alle 30 Minuten.
Voraussetzungen
- Ein Windows-Computer mit octoja-Agent und installiertem Comet-Client.
Schritte
- Öffne das Gerät und füge unter Checks den Check Comet Backup hinzu.
- Wähle den Rückblickzeitraum (Tage). Standard sind 14 Tage; der Zeitraum muss die zu überwachenden Sicherungsläufe enthalten.
- Lasse die automatische Ableitung der Altersgrenzen eingeschaltet oder aktiviere Feste Altersgrenzen verwenden, wenn alle Aufträge dieselben Grenzen erhalten sollen.
- Speichere den Check und prüfe nach dem nächsten Lauf die einzelnen Aufträge.
- Richte bei Bedarf Alarmierung für den Check ein.
Einstellungen
Ergebnisse
Jeder Zeitplan wird getrennt bewertet, auch wenn mehrere Zeitpläne denselben Datentyp sichern. Ein mit Warnungen abgeschlossener Lauf zählt für Letzter Erfolg, behält aber seine Warnung. Prüfe die Ursache im Backup-Client; ein aktueller Erfolg bedeutet nicht, dass alle Dateien fehlerfrei gesichert wurden.
≈ vor Nächster Lauf kennzeichnet eine Schätzung aus dem bisherigen Intervall, keinen bestätigten Termin. Läufe Ohne Zeitplan, etwa manuelle Sicherungen oder Wartungsläufe, werden angezeigt, aber nicht einzeln gegen Altersgrenzen bewertet. Findet der Check ausschließlich solche Läufe, meldet er eine Warnung wegen fehlender geplanter Aufträge.
Grenzen des Rückblicks
Der Check wertet nur Ereignisse aus, die noch im Windows-Anwendungsprotokoll des Geräts stehen, und davon höchstens die 2.000 neuesten Einträge des Comet-Clients im Rückblickzeitraum. Hat Windows ältere Einträge überschrieben, weil das Protokoll voll war, sind diese Läufe für den Check nicht mehr vorhanden — ein größerer Rückblickzeitraum (Tage) holt sie nicht zurück. Auf Geräten mit vielen Aufträgen vergrößere bei Bedarf das Anwendungsprotokoll, statt nur den Zeitraum zu verlängern.
Die Warnung Kein geplanter Backup-Auftrag in den letzten … Tagen bedeutet, dass der Check keinen der gefundenen Läufe einem Zeitplan zuordnen konnte — nicht, dass keine Sicherung gelaufen ist. Ein Lauf gilt als geplant, wenn im Zeitraum ein Ereignis Spawning scheduled backup job: … (Zeitplan-ID) at … zu ihm passt oder der Lauf in seinen eigenen Ereignissen seine Regel nennt (Running backup rule: …, im deutschen Client Laufende Backup-Regel: …). Prüfe deshalb im Anwendungsprotokoll des Geräts, ob diese Ereignisse für den Zeitraum vorhanden sind, bevor du auf ausgebliebene Sicherungen schließt. Fehlen sie, obwohl der Client Zeitpläne hat, sind die Einträge meist bereits überschrieben.
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