Was bedeutet „der Agent checkt ein“?
Der octoja-Agent hält eine dauerhafte Echtzeitverbindung zum Server und bestätigt per Keep-Alives, dass er noch da ist — ein „Check-in“ ist ein solches Keep-Alive.
Geschrieben von Erdinc Akay
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 2 Monaten
Was „Einchecken" bedeutet
Der octoja Agent ist ein kleines Programm, das auf jedem überwachten Gerät läuft. Er hält eine dauerhafte Echtzeitverbindung zum octoja-Server und bestätigt per Keep-Alives, dass er noch da ist. Das wird als Einchecken (Check-in) bezeichnet.
Jeder Check-in überträgt auch Daten — die neuesten Prüfergebnisse, Inventaraktualisierungen und alles andere, was der Server wissen muss. Wenn der Agent aufhört, sich einzuchecken, geht octoja davon aus, dass das Gerät möglicherweise offline ist, und ändert die Statusanzeige, damit das Problem schnell erkannt werden kann.
Wie octoja das auf der Gerätekachel anzeigt
Der farbige Ring um eine Gerätekachel zeigt an, wann sich der Agent zuletzt eingecheckt hat:
Auf der Gerätedetailseite siehst du die genauen Zeitstempel: Zuletzt gesehen (die letzte Verbindung) und Zuletzt gemeldet (der letzte Inventarbericht). Auf der Detailseite zeigt der Hero-Bereich zusätzlich einen pulsierenden Ring für Server (Windows Server, Linux Server), deren letzter Check-in 1 bis 7 Tage zurückliegt.
Warum ein Gerät aufhören könnte, sich einzuchecken
Es gibt einige häufige Gründe:
- Das Gerät ist ausgeschaltet oder im Energiesparmodus. Laptops, die über Nacht zugeklappt werden, checken sich erst wieder ein, wenn sie aufwachen. Das ist normal.
- Das Netzwerk ist ausgefallen. Wenn das Gerät das Internet nicht erreichen kann, kann es auch octoja nicht erreichen. Der Agent setzt das Einchecken automatisch fort, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.
- Der Agent-Dienst wurde gestoppt oder deinstalliert. Das kommt seltener vor, sollte aber überprüft werden, wenn ein Gerät tagelang grau bleibt.
Wie sich der Agent im Netzwerk verhält
- Firewalls. Der Agent verbindet sich ausgehend über Port 443 (HTTPS) zum octoja-Server. In Umgebungen mit strikter Ausgangsfilterung gibst du Port 443 zum octoja-Server frei.
- Bandbreite. Check-ins sind winzig. Selbst Hunderte von Geräten, die sich alle paar Sekunden einchecken, bleiben deutlich unterhalb des normalen Hintergrundverkehrs.
- Wiederverbindung. Verliert der Agent vorübergehend die Verbindung, verbindet er sich von selbst wieder, sobald das Netzwerk erreichbar ist.