Ausstehenden Neustart prüfen
Verstehe die Neustartgründe und den Status des Checks Ausstehender Neustart.
Der Check Ausstehender Neustart prüft auf Windows-Geräten fünf Hinweise auf einen erforderlichen Neustart. Im Ergebnis siehst du alle erkannten Gründe. Der Check führt selbst keinen Neustart aus und ermittelt nicht, welches Programm einen Hinweis ausgelöst hat.
Neustartgründe einordnen
- Component-Based Servicing: Der Windows-Schlüssel
RebootPendingfür die Komponentenwartung ist vorhanden. Prüfe nach einem Neustart, ob die Komponentenwartung noch aussteht. - Windows Update: Der Windows-Update-Schlüssel
RebootRequiredist vorhanden. Prüfe den Updateverlauf und ausstehende Windows-Updates. - Ausstehende Dateiumbenennung: Der Wert
PendingFileRenameOperationsunterSession Managerist nicht leer; dazu können auch vorgemerkte Dateilöschungen gehören. Prüfe, ob eine Installation oder ein Update wieder Dateioperationen einträgt (siehe unten). - Ausstehende Computerumbenennung: Der aktive und der konfigurierte Windows-Computername sind unterschiedlich. Prüfe nach einem Neustart, ob die Namensänderung übernommen wurde.
- Configuration Manager: Der Schlüssel
RebootDatafür Configuration Manager ist vorhanden. Prüfe, ob eine Bereitstellung weiterhin einen Neustart anfordert.
Bei erfolgreicher Prüfung ohne erkannten Grund ist der Status OK. Mit mindestens einem Grund meldet der Check standardmäßig eine Warnung; mit Als kritisch melden stattdessen Kritisch. Die Option Bei ausstehenden Dateiumbenennungen alarmieren ist standardmäßig aktiv. Ist sie deaktiviert und liegt nur eine ausstehende Dateiumbenennung vor, bleibt der Grund sichtbar, der Status aber OK. Andere erkannte Neustartgründe beeinflussen den Status weiterhin. Schlägt die Abfrage fehl, meldet der Check Fehler; liefert sie kein Ergebnis, Warnung. Der Check läuft standardmäßig alle 60 Minuten.
Prüfe zunächst die angezeigten Gründe und plane bei Bedarf einen Neustart des Geräts ein. Bleibt ein Hinweis danach bestehen, prüfe die zugehörige Windows-Komponente oder Installation, statt allein die Check-Meldung zu entfernen.
Ausstehende Dateiumbenennung prüfen
Wenn dieser Grund wiederholt erscheint, lies auf dem betroffenen Gerät den Windows-Registrierungswert aus, den der Check prüft:
Get-ItemPropertyValue `
-Path 'HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager' `
-Name PendingFileRenameOperations -ErrorAction SilentlyContinue
Prüfe, ob nach einem Neustart weiterhin Operationen eingetragen sind und ob eine Installation oder ein Update sie erneut einträgt. Ändere den Registrierungswert nicht allein, um die Check-Meldung zu entfernen.