Alle Begriffe von A bis Z

Technische Begriffe aus der Fernwartung – verständlich erklärt, kein Vorwissen nötig

Diese Seite erklärt die Begriffe, die im Help Center vorkommen. Wenn ein Eintrag noch Fragen offen lässt, führen die verlinkten Artikel tiefer ins Thema.

A

Administratorkonto — Ein Benutzerkonto auf einem Computer mit der Berechtigung, Software zu installieren, Einstellungen zu ändern und auf alles auf dem System zuzugreifen. Manchmal auch „Admin“ oder „Root“ genannt. Normale Benutzerkonten sind aus Sicherheitsgründen stärker eingeschränkt. Mehr dazu

Agent — Ein kleines Programm, das im Hintergrund auf jedem zu überwachenden Computer läuft. Es sammelt Informationen (z. B. wie voll die Festplatte ist oder ob ein Dienst läuft) und sendet sie an octoja. Einmal installiert, erledigt der Agent den Rest selbstständig. Mehr dazu

Alarm — Die Benachrichtigung, die octoja verschickt, wenn ein Check ein Problem meldet. Eine Alarmierungskonfiguration legt fest, ab welchem Schweregrad sie auslöst, wann sie auslösen darf und wohin sie geht — E-Mail, Microsoft Teams, Webhook, mobile Benachrichtigung, eine Meldung in octoja oder ein Ticket in dem System, mit dem du ohnehin arbeitest. Verwaltet unter Betrieb → Alarme.

Ausgehende Verbindung — Eine Netzwerkverbindung, die dein Computer zu einem externen Server aufbaut, im Gegensatz zu einer eingehenden Verbindung, bei der ein externer Server auf deinen Computer zugreift. Der octoja Agent verwendet ausschließlich ausgehende Verbindungen, weshalb keine Firewall-Ports geöffnet werden müssen.

Automatisierung — Ein gespeicherter Workflow, der eine Folge von Schritten auf deinen Geräten ausführt — Software installieren, ein Skript ausführen, ein Gerät neu starten, ein Benutzerkonto anlegen. Jede Automatisierung startet über einen Auslöser: manuell, nach Zeitplan, wenn ein Gerät erstmals hinzugefügt wird oder wenn ein Gerät neu startet. Verwaltet unter Konfiguration → Automatisierungen.

Auto-Start-Dienst — Ein Dienst (siehe unten), der beim Start des Computers automatisch gestartet wird. Der Service-Check von octoja überwacht diese Dienste standardmäßig, weil ein unerwartetes Stoppen in der Regel auf ein Problem hinweist. Mehr dazu

B

Bandbreite — Die Datenmenge, die in einer bestimmten Zeit durch eine Netzwerkverbindung fließen kann. Gemessen in Megabit pro Sekunde (Mbit/s). octoja kann die Bandbreitennutzung von Netzwerkschnittstellen überwachen. Mehr dazu

Befehlsleiste — Das Such- und Aktionspanel, das du mit Strg+K in octoja öffnest (Cmd+K auf dem Mac). Tippe ein paar Buchstaben, um direkt zu einem Kunden, Gerät oder einer Seite zu springen — schneller als durch Menüs zu klicken. Mehr dazu

Berechtigung — Eine Regel, die festlegt, was ein Benutzer in octoja tun darf. Berechtigungen werden pro Gruppe (siehe Gruppe) unter Administration → Gruppen gesetzt. Jeder Bereich — Kunden, Meldungen, Überwachung, Patches, Berichte, Administration, Tags — bekommt eine Zugriffsstufe: Kein Zugriff, Lesen oder Lesen & Schreiben. Manche Berechtigungen sind stattdessen schlicht an oder aus. Mehr dazu

Bericht — Eine vorlagenbasierte Zusammenfassung von Kunden- und Gerätedaten, die octoja auf Anforderung erzeugt. Berichte werden aus einer Widget-Bibliothek aufgebaut, auf einen Kunden oder bestimmte Geräte eingegrenzt und als PDF erzeugt. Konfiguration im Bereich Berichte.

Branding — Das Erscheinungsbild deiner octoja-Instanz anpassen — Farben, Logo und Anzeigename. Verwaltet unter Administration → White-Label. Mehr dazu

BSOD (Blue Screen of Death) — Ein Absturzbildschirm, den Windows anzeigt, wenn das Betriebssystem auf einen kritischen Fehler stößt, von dem es sich nicht erholen kann. Der Crash-Detection-Check von octoja überwacht solche Abstürze. Mehr dazu

C

Check — Ein automatisierter Test, den der Agent nach einem festen Zeitplan ausführt. Jeder Check prüft eine Sache — Speicherplatz, einen Dienst, eine Website — und meldet, ob alles in Ordnung ist oder Handlungsbedarf besteht. Mehr dazu

Check-in — Das regelmäßige Signal, das der Agent an den octoja-Server sendet, um zu bestätigen, dass er noch läuft. Jeder Check-in überträgt auch die neuesten Daten. Wenn Check-ins ausbleiben, markiert octoja das Gerät als möglicherweise offline. Mehr dazu

Chocolatey — Ein Paketmanager (siehe unten) für Windows. Er ermöglicht es, Software mit einem einfachen Befehl zu installieren und zu aktualisieren, anstatt Installer manuell herunterzuladen. octoja nutzt Chocolatey im Hintergrund bei Software-Bereitstellungen auf Windows-Geräten. Mehr dazu

Container — Eine leichtgewichtige, isolierte Umgebung zum Ausführen einer einzelnen Anwendung oder eines Dienstes. Container werden von Tools wie Docker verwaltet. octoja kann überwachen, ob Container laufen und gesund sind. Mehr dazu

Cron-Job — Siehe Geplante Aufgabe.

D

Dashboard — Die Startseite, die du beim Anmelden bei octoja siehst — eine Geräteübersicht über alle deine Kunden hinweg.

Dateibrowser — Ein in octoja integriertes Tool, mit dem du Dateien auf einem Remote-Gerät direkt im Browser durchsuchen, hochladen und herunterladen kannst — ohne ein Terminal zu öffnen. Mehr dazu

Deployment — Der Prozess, den octoja Agent auf einem Gerät zu installieren. Das Deployment kann manuell oder mit einem Enrollment-Token für die automatisierte Registrierung durchgeführt werden.

Dienst — Ein Programm, das im Hintergrund ohne sichtbares Fenster läuft. Dienste übernehmen Aufgaben wie Drucken, Netzwerk, Virenschutz und Datenbank-Engines. Wenn ein Dienst unerwartet stoppt, kann die darauf aufbauende Software ebenfalls ausfallen — deshalb kann octoja Dienste für dich überwachen. Mehr dazu

Disk I/O — Wie stark eine Festplatte mit Lese- und Schreibvorgängen ausgelastet ist. Hohe Disk I/O kann alles auf dem Computer verlangsamen. octoja kann die Festplattenauslastung überwachen und dich warnen, bevor die Leistung einbricht. Mehr dazu

DNS (Domain Name System) — Das Adressbuch des Internets. Es übersetzt lesbare Namen wie help.octoja.de in die numerischen Adressen, die Computer tatsächlich verwenden.

Docker — Eine Plattform zum Ausführen von Anwendungen in Containern (siehe oben). Beliebt bei Servern, weil es das Bereitstellen und Aktualisieren von Software schneller und vorhersehbarer macht. Mehr dazu

E

Enrollment-Token — Ein Token, der einen neuen Agenten autorisiert, sich bei octoja zu registrieren; wird für automatisierte oder Massen-Deployments verwendet. Ein Token kann einen Kunden und einen Standort mitführen, die jeder damit registrierte Agent übernimmt. Ein Ablaufdatum ist optional — lässt du es leer, bleibt der Token gültig, bis du ihn widerrufst. Mehr dazu

Ereignisprotokoll (Event Log) — Ein Protokoll der Systemereignisse, das Windows automatisch führt — Softwareinstallationen, Fehler, Sicherheitswarnungen und mehr. Der Ereignisprotokoll-Check von octoja kann diese Protokolle durchsuchen und dich bei bestimmten Ereignissen warnen. Mehr dazu

Erhöhtes Terminal — Eine Terminalsitzung mit Administratorrechten. Da der octoja Agent als Systemdienst läuft, hat das eingebaute Terminal bereits erhöhten Zugriff — du musst nicht separat „als Administrator ausführen“. Mehr dazu

F

Firewall — Software (oder Hardware), die steuert, welcher Netzwerkverkehr ein- und ausgehen darf. Der octoja Agent stellt nur ausgehende Verbindungen zum octoja-Server her — eingehende Firewall-Regeln sind nicht erforderlich. Mehr dazu

G

Geplante Aufgabe — Eine Anweisung, die einem Computer sagt, ein Programm zu einem bestimmten Zeitpunkt oder nach einem regelmäßigen Zeitplan auszuführen — wie ein Wecker für Software. Unter Linux wird das als Cron-Job bezeichnet. octoja nutzt geplante Aufgaben für Patch-Installationen und Softwarebereitstellungen.

Gerät — Ein Computer, Server oder eine Arbeitsstation, auf der der octoja Agent installiert ist und die überwacht wird. Geräte gehören zu einem Kunden und optional zu einem Standort. Mehr dazu

Gruppe — In octoja legt eine Gruppe fest, was ihre Mitglieder tun und was sie erreichen dürfen. Sie besteht aus drei Teilen: Berechtigungen (in welchen Bereichen von octoja sie arbeiten können), Kundenzugriff (welche Kunden sie sehen) und Gerätezugriff (welche Geräte sie erreichen und welche Aktionen — Terminal, Remote-Desktop, Dateibrowser — sie dort ausführen dürfen). Du weist Benutzer einer oder mehreren Gruppen zu. Mehr dazu

H

Homebrew — Ein Paketmanager (siehe unten) für macOS und Linux. Ähnlich wie Chocolatey unter Windows ermöglicht er die Installation von Software mit einem einzigen Befehl. Mehr dazu

Hyper-V — Microsofts integrierte Virtualisierungsplattform zum Ausführen virtueller Maschinen unter Windows. octoja kann den Status von Hyper-V-VMs überwachen und dich warnen, wenn eine herunterfährt oder in den gespeicherten Zustand wechselt. Mehr dazu

I

IIS (Internet Information Services) — Microsofts Webserver-Software zum Hosten von Websites und Webanwendungen unter Windows. octoja kann IIS-Anwendungspools überwachen und dich warnen, wenn einer stoppt. Mehr dazu

iLO (Integrated Lights-Out) — HPEs Remote-Management-Schnittstelle, die in ProLiant-Server eingebaut ist. Sie ermöglicht die Überwachung der Hardware-Gesundheit (Temperatur, Lüfter, Netzteile), selbst wenn das Betriebssystem nicht läuft. octoja liest iLO-Daten über SNMP aus. Mehr dazu

Integration — Eine Verbindung zwischen octoja und einem Drittanbieter-Tool — einem Ticketsystem, einer Dokumentationsplattform oder einem Sicherheitsscanner. Integrationen lassen octoja Tickets dort anlegen, wo dein Team ohnehin arbeitet, und Daten aus anderen Systemen abrufen, damit alles an einem Ort sichtbar ist. Verwaltet unter Administration → Integrationen.

Inventar — Die Hardware- und Softwareinformationen, die der Agent von einem Gerät sammelt — Betriebssystem, installierte Software, Hardware-Spezifikationen, Netzwerkadapter und mehr. Inventardaten werden automatisch bei jedem Agent-Check-in aktualisiert.

K

Konfigurationspaket — Ein wiederverwendbares Bündel von Einstellungen, das octoja auf jedes Gerät anwendet, das den Regeln des Pakets entspricht. Ein Paket kann Checks, Softwareverteilungen, Automatisierungen, Agent-Einstellungen und Wartungsfenster zugleich enthalten — ein Gerät übernimmt alles davon, sobald es passt. Verwaltet unter Konfiguration → Konfigurationspakete. Mehr dazu

Kunde — In octoja ist ein Kunde ein Unternehmen oder eine Einzelperson, deren Geräte du verwaltest. Jedes Gerät gehört zu genau einem Kunden. Mehr dazu

M

Meldung — Eine Support-Anfrage oder Aufgabe, die in octoja verfolgt wird. Meldungen haben einen Status (Offen, In Bearbeitung, Geschlossen) und eine Priorität sowie einen vollständigen Verlauf von Kommentaren und Änderungen. Mehr dazu

N

NTP (Network Time Protocol) — Ein Protokoll, das Computeruhren mit einer Referenzzeitquelle synchronisiert. Genaue Uhrzeit ist wichtig für Protokollierung, Sicherheitszertifikate und Authentifizierung. octoja kann prüfen, ob die Uhr eines Geräts zu stark von seinem NTP-Server abweicht. Mehr dazu

P

Paketmanager — Ein Tool, das Software automatisch installiert, aktualisiert und entfernt. Statt eine Website zu besuchen, einen Installer herunterzuladen und sich durch einen Assistenten zu klicken, gibst du einen Befehl ein und der Paketmanager erledigt den Rest. Gängige Beispiele: Chocolatey und Winget (Windows), Homebrew (macOS), APT (Linux). Mehr dazu

Passkey — Eine moderne, passwortlose Anmeldemethode. Statt ein Passwort einzugeben, authentifizierst du dich mit der eingebauten Sicherheit deines Geräts (Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder ein Hardware-Schlüssel). Sicherer als Passwörter, weil es nichts gibt, was abgefangen oder vergessen werden kann.

Patch — Ein Update eines Softwareanbieters, das Fehler behebt oder Sicherheitslücken schließt. Der Patch-Check von octoja zeigt dir, ob ein Gerät ausstehende Patches hat, damit du weißt, wann Updates warten. Mehr dazu

Patch-Richtlinie — Der Plan, der steuert, wie Betriebssystem-Updates ausgerollt werden: welche Kundengeräte sie abdeckt, durch welche gestaffelten Bereitstellungsringe (jeder mit eigenem Wartungsfenster) sie Updates schickt und nach welchen Regeln Updates von einem Ring zum nächsten weitergereicht werden.

Patch-Verwaltung — Das System von octoja, um Windows und macOS in kontrollierten Stufen aktuell zu halten — mit Patch-Richtlinien, Bereitstellungsringen, Wartungsfenstern und Patch-Zyklen —, statt jedes Update auf einmal überall auszurollen.

Patch-Zyklus — Die geplante Wartung eines Bereitstellungsrings. Du prüfst und genehmigst die Updates, solange der Zyklus ein Entwurf ist; während des Wartungsfensters werden die genehmigten Updates installiert, und der Zyklus meldet das Ergebnis für jedes Gerät.

Ping — Ein schneller Netzwerktest, der eine kleine Nachricht an einen anderen Computer sendet und auf eine Antwort wartet. Kommt die Antwort zurück, ist der andere Computer erreichbar. Wenn nicht, könnte die Verbindung unterbrochen sein. Der Ping-Check von octoja überwacht das automatisch. Mehr dazu

Priorität — Wie dringend eine Meldung ist. octoja verwendet vier Stufen: Niedrig, Mittel, Hoch und Kritisch.

R

RAID (Redundant Array of Independent Disks) — Eine Methode, mehrere Festplatten zu kombinieren, um bessere Zuverlässigkeit, Leistung oder beides zu erreichen. Wenn eine Festplatte in einem RAID-Verbund ausfällt, sind die Daten normalerweise noch sicher — aber der Verbund braucht Aufmerksamkeit. octoja kann die Gesundheit von RAID-Verbünden überwachen. Mehr dazu

Registry — Die Windows-Registry ist eine Datenbank, in der Windows Konfigurationseinstellungen für das Betriebssystem und installierte Software speichert. Auf verwalteten Windows-Geräten können Registry-Einstellungen für die Fehlersuche bei Check-Ergebnissen oder Agent-Konfiguration relevant sein. octoja bringt das Toolbox-Tool Registry-Editor mit, mit dem du die Registry eines Remote-Windows-Geräts direkt im Browser durchsuchen und bearbeiten kannst.

Remote-Desktop — Eine Funktion, mit der du den Bildschirm eines Geräts von deinem Browser aus sehen und steuern kannst. Nützlich für die praktische Fehlersuche, wenn ein Terminal nicht ausreicht. Verfügbar für Geräte mit Windows-Agent. Mehr dazu

S

SMART (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) — Eingebaute Gesundheitsüberwachung in Festplatten und SSDs. Sie verfolgt Dinge wie Temperatur, Lesefehler und Verschleißgrad. Der SMART-Check von octoja liest diese Daten aus, damit du eine ausfallende Festplatte erkennen kannst, bevor sie tatsächlich stirbt. Mehr dazu

SNMP (Simple Network Management Protocol) — Ein Standardprotokoll, über das Netzwerkgeräte (Router, Switches, Drucker) Statusinformationen austauschen. octoja unterstützt SNMP-Checks für die Überwachung von Netzwerkgerät-Metriken.

Softwarebereitstellung — Der Prozess, Software remote auf verwalteten Geräten zu installieren, zu aktualisieren oder zu konfigurieren. octoja nutzt den Paketmanager des Geräts (Chocolatey, Winget, Homebrew oder APT) für die Installation. Mehr dazu

SSO (Single Sign-On) — Eine Anmeldemethode, bei der du ein Konto — z. B. dein Microsoft-Arbeitskonto — verwenden kannst, um dich bei mehreren Anwendungen anzumelden, einschließlich octoja. Statt ein separates Passwort zu merken, meldest du dich einmal an und bist überall eingeloggt. Mehr dazu

Staleness — Wie lange der letzte Kontakt eines Geräts her ist. octoja zeigt das als farbigen Ring um das Gerätesymbol — in Gerätelisten und auf der Geräteseite: grün, solange das Gerät online ist, dann gelb, dann rot, je länger die Stille dauert, und grau, sobald es länger als eine Woche keinen Kontakt gab. Die genaue Zeit steht in der Spalte Zuletzt gesehen. Mehr dazu

Standort — Eine physische oder logische Gruppierung innerhalb eines Kunden — zum Beispiel „Hauptbüro“ oder „Rechenzentrum Berlin“. Geräte können einem Standort zugewiesen werden, damit du weißt, wo sie sich befinden; ein Enrollment-Token kann den Standort gleich mitgeben. Mehr dazu

Syslog — Das Standard-Protokollierungssystem unter Linux und macOS. Systemmeldungen, Anwendungsprotokolle und Sicherheitsereignisse fließen alle durch Syslog. Der System-Log-Check von octoja kann diese Meldungen durchsuchen und nach Schweregrad warnen. Mehr dazu

T

Tag — Ein kurzes Schlagwort, das du an ein Gerät oder einen Kunden hängst, um beide zu gruppieren — server, pilot, berlin. Du kannst Tags von Hand vergeben, und Tag-Regeln unter Administration → Tag-Regeln vergeben sie automatisch an jedes Gerät, das eine Bedingung erfüllt. Gerätelisten lassen sich nach Tag filtern, und Inventar → Tags listet jedes verwendete Tag mit der Anzahl der Geräte auf, die es tragen.

Terminal — Eine textbasierte Oberfläche, in der du Befehle eingibst statt auf Schaltflächen zu klicken. octoja ermöglicht es dir, ein Terminal auf einem Remote-Gerät direkt im Browser zu öffnen, damit du Fehler beheben kannst, ohne vor dem Gerät sitzen zu müssen. Mehr dazu

TOTP (Time-based One-Time Password) — Eine Art der Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der eine App auf deinem Handy einen sechsstelligen Code generiert, der sich alle 30 Sekunden ändert. Du gibst diesen Code zusammen mit deinem Passwort bei der Anmeldung ein, was dein Konto deutlich schwerer angreifbar macht. Mehr dazu

U

USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) — Ein Batterie-Backup-Gerät, das einen Computer bei kurzen Stromausfällen am Laufen hält und vor Spannungsspitzen schützt. octoja kann den USV-Status per SNMP überwachen — Batterieladung, verbleibende Laufzeit und Auslastung. Mehr dazu

V

Virtuelle Maschine (VM) — Ein softwarebasierter Computer, der innerhalb eines physischen Computers läuft. VMs ermöglichen es, mehrere Betriebssysteme auf einer einzigen Hardware auszuführen. octoja kann den VM-Status auf Hyper-V-Hosts überwachen. Mehr dazu

W

Wartungsmodus — Ein Zeitfenster, in dem octoja ein Gerät in Ruhe lässt, damit geplante Arbeiten keinen Alarm auslösen. Du wählst, was pausiert — Checks, Automatisierungen, Benachrichtigungen, Softwareverteilungen und Patches — und ob das Fenster sofort beginnt, zu einer festen Zeit oder sich wiederholt. Ein Gerät im Wartungsmodus trägt in der Geräteliste ein Kennzeichen. Ein Konfigurationspaket kann dasselbe Fenster über viele Geräte legen.

White-Labelling — octoja so anpassen, dass es unter deinem eigenen Markennamen und deinen Farben erscheint, wenn Kunden oder Endbenutzer es sehen. Verwaltet unter Administration → White-Label. Mehr dazu

Widget — Ein einzelner Baustein in einer Berichtsvorlage — ein Diagramm, ein Zähler, eine Tabelle. Du stellst Widgets aus der verfügbaren Bibliothek zusammen, um den gewünschten Bericht aufzubauen.

Winget — Ein in Windows 10 und 11 integrierter Paketmanager. Wie Chocolatey ermöglicht er die Installation von Software über die Befehlszeile. octoja kann Winget für Softwarebereitstellungen nutzen. Mehr dazu

Z

Zertifikat (SSL/TLS) — Eine kleine digitale Datei, die bestätigt, dass eine Website die ist, die sie vorgibt zu sein — wie ein Ausweis für eine Webadresse. Zertifikate laufen ab und müssen erneuert werden — octoja kann das mit einem SSL/HTTP-Check überwachen. Mehr dazu

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) — Eine zusätzliche Sicherheitsebene bei der Anmeldung, die etwas erfordert, das du weißt (dein Passwort) plus etwas, das du hast (einen Code von deinem Handy oder einen Hardware-Schlüssel). octoja unterstützt TOTP als zweiten Faktor. Mehr dazu