CyberPower USV/ATS/PDU Check-Referenz
Parameter, Schwellenwerte und Ausgabewerte des CyberPower-Checks in octoja, der CyberPower USV-, ATS- und PDU-Geräte über SNMP überwacht.
CyberPower USV/ATS/PDU Check-Referenz
Der Check CyberPower USV/ATS/PDU überwacht CyberPower-Stromversorgungshardware über SNMP. Je nach gewähltem Gerätetyp meldet er Batteriestatus, Last, geschätzte Laufzeit, Ein- und Ausgangsspannung, redundante Eingänge und den Zustand der Umschaltung — so wirst du bei einem Stromproblem alarmiert, bevor ein Gerät ausfällt.
Der Check ist netzwerkbasiert: Er fragt das Gerät über das Netzwerk ab und benötigt keine Software auf der CyberPower-Hardware selbst. Er läuft standardmäßig alle 5 Minuten.
Konfigurationsfelder
Das Formular zeigt je nach zwei deiner Angaben unterschiedliche Felder. Die SNMP-Version bestimmt die Zugangsdaten-Felder: den Community-String für v2c, die Felder für Benutzer, Protokoll und Passwort für v3. Der Gerätetyp bestimmt die Schwellenwerte: Die Schwellenwerte für Batterie, Laufzeit und Last gehören zur USV, die Spannungs-Schwellenwerte gelten für jeden Gerätetyp außer PDU.
Batterie-Schwellenwerte — wird nur angezeigt, wenn der Gerätetyp USV ist
Spannungs-Schwellenwerte — wird für jeden Gerätetyp außer PDU angezeigt
Was der Check meldet
Die genauen Werte hängen vom Gerätetyp ab. Eine USV meldet ihren Strom- und Batteriezustand, ein ATS meldet, welche Quelle die Last speist und ob beide Eingänge gesund sind, und eine PDU meldet ihre Ausgangslast.
- Gerätemodell und Firmware-Version
- USV-Status — Online, Batteriebetrieb, Boost aktiv, Ruhezustand, Neustart, Aus oder Unbekannt
- Batteriestatus — Normal, Schwach, Nicht vorhanden oder Unbekannt — und ob das Gerät meldet, dass die Batterie ersetzt werden muss
- Batteriekapazität (%) und Batterietemperatur (°C)
- Geschätzte Laufzeit (Minuten)
- Ausgangslast (%)
- Eingangsspannung (V) und Ausgangsspannung (V)
- Spannung von Quelle 1 und Quelle 2, welche Quelle gerade aktiv ist, und die Zahl der Umschaltereignisse (bei ATS-Geräten)
- Status jedes redundanten Eingangs und die Stromaufnahme (A) (bei PDU-Geräten)
- Ob die Kommunikation mit dem Gerät verloren ging und ob das Gerät einen aktiven Alarm meldet
Ergebniszustände
Das Gesamtergebnis ist der schlechteste Schweregrad unter den zutreffenden Bedingungen. Zwei Details der Spannungs-Schwellenwerte solltest du kennen. Eine USV im Batteriebetrieb meldet eine Eingangsspannung von 0 V, deshalb bewertet der Check nur eine Eingangsspannung über null — der Batteriebetrieb ist für sich genommen bereits kritisch. Beim ATS gibt es diese Ausnahme nicht: Eine Quelle mit 0 V ist genau der Fall der verlorenen Redundanz, der eine Meldung wert ist, deshalb werden beide Quellenspannungen immer gegen die Schwellenwerte geprüft.
Plattformunterstützung
Der Check läuft auf dem Agent-Gerät und fragt die CyberPower-Hardware per SNMP über das Netzwerk ab, funktioniert also auf jedem Agent-Gerät, das sie erreichen kann. Jede Plattform wird sowohl als x64- als auch als Arm64-Build ausgeliefert.
Hinweise
- Erfordert aktiviertes SNMP (v2c oder v3) auf der Netzwerkkarte des CyberPower-Geräts.
- Stelle den Gerätetyp passend zur Hardware ein — der Check liest je nach USV, ATS, PDU oder kombiniertem ATS/PDU unterschiedliche Werte.
- Der Check läuft standardmäßig alle 5 Minuten.
- Du kannst den Check sowohl einem Netzwerkgerät als auch einem Agent-Gerät zuweisen.
- Schlägt eine SNMP-Abfrage fehl, nennt der Check den Grund — eine abgelehnte SNMPv3-Anmeldung, verweigerten Zugriff, eine fehlgeschlagene Entschlüsselung oder Werte, die das Gerät nicht bereitstellt.
- Passe die Spannungs-Schwellenwerte an deinen lokalen Netzstandard an (zum Beispiel 230 V in Europa, 120 V in Nordamerika).