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Integrationen

IP-Adressen und Firewall-Freigaben

Unterscheide die IP-Adressen deiner octoja-Webadresse von ausgehenden Verbindungen zu Integrationen und SMTP-Servern.

Welche Adresse du in einer Firewall freigeben musst, hängt davon ab, wer die Verbindung zu welchem Ziel aufbaut. Die IP-Adressen deiner octoja-Webadresse und die Quell-IPs ausgehender Verbindungen sind nicht dasselbe.

Die Verbindungsrichtung unterscheiden

VerbindungZielWelche Freigabe ist relevant?
Browser oder Agent → octojaDer Hostname deiner octoja-InstanzDie Firewall im Netz des Browsers oder Geräts muss den Zugriff auf octoja erlauben.
octoja → Integration, etwa c-entronDie in der Integration eingetragene API-AdresseDie Firewall vor der API muss Anfragen von octoja auf dem Port der API erlauben.
octoja → Webhook-EmpfängerDie konfigurierte Webhook-URLDie Firewall vor dem Empfänger muss die Zustellung von octoja auf dem Port der URL erlauben.
octoja → eigener SMTP-ServerDer konfigurierte SMTP-Host und PortDie Firewall vor dem Mailserver und gegebenenfalls dessen Relay-Regeln müssen den Versand von octoja erlauben.

Eine DNS-Abfrage deiner octoja-Webadresse liefert Zieladressen für den Zugriff auf octoja. Sie verrät nicht, von welchen Quell-IPs octoja eine Integration oder einen SMTP-Server kontaktiert. Auch ein erfolgreicher Aufruf der Anbieter-Webseite in deinem Browser bestätigt nicht, dass octoja die API erreichen kann.

Integrationen und SMTP freigeben

Die Plattform baut diese Verbindungen auf, nicht der Agent auf einem verwalteten Gerät. Eine Freigabe im Netz des Geräts allein hilft deshalb nicht, wenn die Firewall vor der API oder dem SMTP-Server octoja blockiert.

  • c-entron: Ziel ist dein c-entron Webservice, nicht die Service-Board-Webseite oder deine octoja-Adresse. octoja ruft die Webservice-API über HTTPS auf. Erlaube diese Anfragen an den Host und Port deiner Webservice-Adresse. Die richtige Basisadresse findest du unter c-entron Service-Board anbinden.
  • Andere API-Integrationen: Verwende den API-Endpunkt aus der jeweiligen Integrationsanleitung. Eine vorgeschaltete Firewall muss die Verbindung von octoja dorthin erlauben; ein funktionierender Zugang aus deinem eigenen Netz reicht nicht als Test.
  • Webhooks: Erlaube Zustellungen von octoja an den Host und Port deiner Webhook-URL. Siehe Webhooks einrichten.
  • Eigener SMTP-Server: Erlaube Verbindungen von octoja zum eingetragenen SMTP-Host auf dem konfigurierten Port. Port und Verschlüsselung richten sich nach deinem Mailanbieter, nicht nach dem HTTPS-Port deiner octoja-Webseite. Siehe E-Mail-Absender konfigurieren.

Teste danach die Verbindung in octoja. Für SMTP nutze Test-E-Mail senden und prüfe, ob die Nachricht ankommt.

Die ausgehende Quell-IP erfragen

Wenn deine API oder dein SMTP-Relay nur bestimmte Quell-IPs zulässt, frage den octoja-Support nach den aktuellen ausgehenden Quell-IPs für deine octoja-Instanz und die betreffende Verbindung. Schicke die URL deiner octoja-Instanz und nenne die Integration beziehungsweise den SMTP-Server. Bei einem Fehler helfen zusätzlich Meldung und Testzeitpunkt; schicke keine Passwörter oder API-Schlüssel.

Die ausgehende Quell-IP kann sich ändern, etwa wenn deine octoja-Instanz auf einen anderen Server umzieht. Funktioniert eine zuvor eingerichtete IP-Freigabe nicht mehr, prüfe die abgewiesenen Verbindungen in deiner Firewall und kläre die aktuellen Quell-IPs erneut mit dem Support.

Achtung: Übernimm nicht die IP-Adressen deiner octoja-Webadresse als Quell-IP-Freigabe. Öffne die API oder das SMTP-Relay auch nicht pauschal für alle Absender, um einen fehlgeschlagenen Test zu umgehen.

FAQ

Ein fester Pool ausgehender IP-Adressen ist geplant, aber noch nicht verfügbar. Eine aktuell vom Support genannte Quell-IP ist deshalb keine Zusage, dass sie dauerhaft unverändert bleibt.

Nein. Eine eigene Domain bestimmt, unter welcher Adresse du octoja erreichst. Ihr CNAME-Eintrag legt nicht fest, mit welcher Quell-IP octoja eine Integration oder einen Mailserver kontaktiert.