Windows-Feature-Updates ausrollen
Erfahre, warum ein Feature-Update wie Windows 11 25H2 im Zyklus auftaucht, aber nie installiert wird, und wie du eine Richtlinie dafür einrichtest.
Ein Feature-Update hebt ein Gerät auf eine neue Windows-Version — zum Beispiel Windows 11 25H2. octoja behandelt es über dieselben Patch-Richtlinien und Zyklen wie jedes andere Update, aber es verhält sich in drei Punkten anders, die regelmäßig für Überraschungen sorgen: Es ist in vielen Richtlinien standardmäßig ausgeschlossen, es braucht deutlich länger, und es erzwingt immer einen Neustart. Dieser Artikel zeigt, was du prüfst, wenn ein Feature-Update im Zyklus steht, aber nie installiert wird.
Warum das Update gelistet, aber nicht installiert wird
Arbeite die Punkte der Reihe nach ab — die ersten beiden decken die meisten Fälle ab.
Eine Richtlinie für Feature-Updates einrichten
Nutze eine eigene Richtlinie für Feature-Updates, wenn ihre Freigaberegeln oder Ausnahmen von den monatlichen Updates abweichen sollen. Diese Einstellungen gelten für alle Ringe einer Richtlinie; ein zusätzlicher Ring trennt nur Geräte, Wartungsfenster und Neustartverhalten.

- Lege unter Patch-Verwaltung → Richtlinien eine eigene Richtlinie an. Wähle ihre Zielgeräte und ergänze bei Bedarf einen Pilotring und weitere Ringe.
- Gib dem Ring ein langes Fenster außerhalb der Arbeitszeit — mehrere Stunden, zum Beispiel eine Wochenendnacht.
- Erlaube auf diesem Ring den automatischen Neustart. Wenn Benutzer angemeldet sein können, lass ein paar Verschiebungen zu, damit niemand Arbeit verliert.
- Wähle für einen regelbasierten Rollout Automatische Freigabe, lass die Regel auf die beim Update angezeigte Kategorie (zum Beispiel Upgrades) greifen und gib ihr eine Reifeverzögerung von einigen Wochen. Diese Regel gilt für alle Ringe der Richtlinie. Soll der weitere Rollout erst nach Prüfung des Piloten starten, wähle stattdessen Manuelle Freigabe und schließe die späteren Zyklen erst nach dieser Prüfung ab.
- Stelle sicher, dass die Feature-Richtlinie die Kategorie nicht ausschließt. Behalte den Feature-Update-Ausschluss in deinen Richtlinien für monatliche Updates bei, wenn sie keine Windows-Versionswechsel durchführen sollen. Prüfe auch die Regeln und Zielgeräte anderer Richtlinien, die dieselben Geräte erfassen: Eine Ausnahme gilt nur für ihre eigene Richtlinie.
- Plane das Pilotfenster vor den Fenstern der übrigen Ringe. Die Ring-Reihenfolge erzwingt kein Warten auf den Piloten; bei Automatischer Freigabe startet jeder genehmigte Ring-Zyklus unabhängig nach Zeitplan. Wenn du die automatische Weiterleitung nutzt, muss der Pilot genug Ergebnisse für Mindestanzahl Geräte liefern (im Editor standardmäßig 5). Die Weiterleitung übernimmt Freigaben in einen Entwurf: Prüfe ihn und klicke auf Zyklus abschliessen. Die Einrichtungsanleitung erklärt die Bedingungen.
Ergebnis prüfen
Öffne nach dem Zyklus die Zeilen pro Gerät: Ein Gerät, das das Feature-Update installiert hat, meldet bei der nächsten Inventarisierung die neue Windows-Version. Patch-Ergebnisse prüfen erklärt beide Ansichten im Detail.
Tipps
- Rolle Feature-Updates getrennt von deinen monatlichen kumulativen Updates aus. Vermischt wird eine normale Patch-Nacht in ihrer Dauer unvorhersehbar.
- Prüfe vor einem breiten Rollout den freien Speicherplatz — ein Feature-Update braucht mehrere Gigabyte auf dem Systemlaufwerk, und ein Gerät, das daran scheitert, scheitert in jedem weiteren Zyklus erneut, bis aufgeräumt wurde.
- Nimmt ein Gerät das Feature-Update gar nicht an, bietet Windows es ihm womöglich noch nicht an (Hardware- oder Treibersperren, oder der gestaffelte Rollout hat das Gerät noch nicht erreicht). octoja kann nur installieren, was dem Gerät angeboten wird.
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