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Aktionen

Dienst verwalten

Wie du mit der Aktion Dienst verwalten Dienste startest, stoppst, neu startest oder ihren Starttyp änderst und wann der Schritt fehlschlägt.

Mit Dienst verwalten steuerst du einen Systemdienst auf dem Gerät: starten, stoppen, neu starten oder den Starttyp ändern. Das Gerät muss dafür online sein.

Konfigurationsfelder

FeldTypPflichtStandardBeschreibung
DienstnameTextJa—Der Dienstname, nicht der Anzeigename, zum Beispiel Spooler. Unter Linux ist das die systemd-Unit, unter macOS das Label eines System-Launch-Daemons. Unterstützt Variablen ${{ … }}.
AktionAuswahlJaNeu startenStarten, Stoppen, Neu starten oder Starttyp ändern
StarttypAuswahlJa, bei Starttyp ändernAutomatischAutomatisch, Manuell oder Deaktiviert. Erscheint nur, wenn unter Aktion Starttyp ändern gewählt ist. Automatisch ist der normale automatische Start, kein verzögerter Start

Den Dienstnamen findest du im Tab Dienste des Geräts neben dem Anzeigenamen.

Plattformunterstützung

PlattformUnterstützt
WindowsJa
LinuxJa, außer Starttyp ändern
macOSJa, außer Starttyp ändern

Ausgaben

AusgabeBeschreibung
successErfolgreich: true, wenn das Gerät die Aktion ausgeführt hat, sonst false. Fehlt, wenn das Gerät nicht geantwortet hat
serviceNameDienstname: der Dienstname mit aufgelösten Variablen

Ergebnisverhalten

FallErgebnis
Der Dienst ist unbekannt (außer bei Stoppen unter Windows und macOS), der Zugriff wird verweigert oder das Betriebssystem lehnt die Aktion abFehlgeschlagen. Die Fehlermeldung steht in den Schrittdetails
Der Dienstname ist nach dem Auflösen der Variablen leerFehlgeschlagen
Starttyp ändern unter Linux oder macOSFehlgeschlagen
Das Gerät ist beim Start des Schritts offlineGerät offline. Je nach Wenn Gerät offline endet der Lauf mit diesem Status oder der Schritt wird übersprungen.
Das Gerät antwortet nicht rechtzeitigZeitüberschreitung, das Ergebnis ist unbekannt

Starten und Stoppen kannst du gefahrlos wiederholen. Läuft der Dienst schon, ist Starten erfolgreich und lässt ihn unangetastet. Unter Windows gilt auch Stoppen bei einem bereits gestoppten Dienst als Erfolg. Unter Windows und macOS ist Stoppen sogar bei einem Dienst erfolgreich, den es auf dem Gerät gar nicht gibt. Ein Tippfehler im Namen fällt dann nicht auf.

Neu starten stoppt einen laufenden Dienst und startet ihn wieder. Ist der Dienst gestoppt, wird er einfach gestartet. Der Agent wartet bis zu 25 Sekunden, bis ein Dienst gestartet oder gestoppt ist. Braucht der Dienst länger, schlägt der Schritt fehl oder läuft in eine Zeitüberschreitung.

Besonderheiten der Plattformen:

  • Linux: Lässt sich eine Unit nicht starten, aktiviert der Agent sie und versucht es noch einmal. Klappt das, startet die Unit danach auch beim Systemstart.
  • macOS: Starten lädt einen noch nicht geladenen Launch-Daemon aus /Library/LaunchDaemons/<name>.plist.

Achtung: Stoppst du einen Dienst oder startest ihn neu, unterbrichst du alle Anwendungen und Benutzer, die davon abhängen. Mit Deaktiviert startet der Dienst nicht mehr, bis du den Starttyp wieder änderst. Teste zuerst auf einem einzelnen Gerät und beschränke Windows-spezifische Schritte mit einer Bedingung.

Siehe auch: Eine Automatisierung erstellen · Geräteleistung live überwachen · Dienststatus