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Hardware

Dell iDRAC

Überwache die Hardware deiner Dell-PowerEdge-Server über den iDRAC per Redfish, einschließlich Temperaturen, Laufwerken und System-Event-Log.

Der Check Dell iDRAC überwacht die Hardware eines Dell-PowerEdge-Servers über die Redfish-Schnittstelle des iDRAC. Er prüft Gesamtzustand, Temperaturen, Lüfter, Netzteile, Arbeitsspeicher, RAID-Controller, Laufwerke und das System-Event-Log (SEL), unabhängig vom Betriebssystem des Servers. Standardmäßig läuft er alle 15 Minuten.

Voraussetzungen

  • Ein iDRAC mit Redfish-Unterstützung: iDRAC8 ab Firmware 2.40 oder neuer.
  • Ein eigener iDRAC-Benutzer mit Leserechten; für diesen Check reicht die Rolle Read Only.
  • Ein Gerät mit octoja-Agent, das den iDRAC über HTTPS erreicht, sowie die Berechtigung zum Zuweisen von Checks. Bei einem Gerät ohne Agent führt dessen Überwachungsgerät den Check aus.

Schritte

  1. Öffne das Gerät und wähle Checks → Check hinzufügen → Dell iDRAC.
  2. Trage iDRAC-Host, iDRAC-Benutzer und iDRAC-Passwort ein. Verwende die Management-Adresse des iDRAC, nicht die Betriebssystem-Adresse des Servers. Bei agentenloser Zuweisung wird die Geräteadresse als Host verwendet.
  3. Prüfe HTTPS-Port und Selbstsigniertes Zertifikat akzeptieren. Wenn der iDRAC ein Zertifikat hat, das das Überwachungsgerät als vertrauenswürdig prüfen kann, schalte den Schalter aus.
  4. Lass Laufwerke prüfen und System-Event-Log (SEL) prüfen eingeschaltet, wenn du diese Befunde benötigst.
  5. Klicke auf Check hinzufügen. Nach dem nächsten Lauf erscheinen Hardwarewerte und Befunde beim Check.

Einstellungen

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
iDRAC-HostZeichenketteJa—Management-Adresse des iDRAC, nicht die Betriebssystem-Adresse des Servers
iDRAC-BenutzerZeichenketteJa—Eigener Benutzer mit der Rolle Read Only
iDRAC-PasswortPasswortJa—Passwort des iDRAC-Benutzers
HTTPS-PortGanzzahlNein443HTTPS-Port der iDRAC-Weboberfläche
Selbstsigniertes Zertifikat akzeptierenBooleanNeinanÜberspringt die Zertifikatsprüfung
Laufwerke prüfenBooleanNeinanPrüft RAID-Controller und Laufwerke
System-Event-Log (SEL) prüfenBooleanNeinanWertet kritische SEL-Einträge im Zeitfenster aus
Event-Log-Zeitfenster (Stunden)GanzzahlNein24Zeitfenster für die SEL-Auswertung; sichtbar, wenn das SEL geprüft wird

Schwellenwerte anpassen

Temperaturen werden gegen die vom iDRAC gemeldeten Hardware-Schwellwerte geprüft. Unter Erweiterte Optionen anzeigen kannst du gezielt abweichen:

EinstellungStandardVerwendung
Ansaug-Warnung / Ansaug kritischJe 00 verwendet den iDRAC-Schwellwert; ein eigener °C-Wert überschreibt nur den Ansaugsensor, nicht alle Sensoren.
Warnen ab dieser Anzahl °C vor dem Warnschwellwert0Zusätzlicher Vorwarnabstand zur Temperaturschwelle; 0 schaltet die Vorwarnung aus.
SSD-Abnutzungswarnung (% Restlebensdauer)15Warnt bei geringer Restlebensdauer nur für Laufwerke, die der iDRAC ausdrücklich als SSD meldet. HDDs, Bandlaufwerke und unbekannte Medientypen lösen keine SSD-Abnutzungswarnung aus, auch wenn sie 0 melden. Sichtbar, wenn Laufwerke geprüft werden.

Ergebnisse

Der Gesamtstatus folgt dem schwersten Befund. Ein ausgeschalteter Server wird als Warnung gemeldet. Kritische SEL-Einträge innerhalb des Zeitfensters erzeugen eine Warnung; das Lifecycle-Log wird nicht ausgewertet. Fehlende Temperatur- und Lüfterdaten erzeugen ebenfalls eine Warnung — ein erfolgreicher Verbindungsaufbau allein bestätigt noch keinen vollständigen Hardwarezustand.

Fehlerbehebung

Bei einem Verbindungs- oder Anmeldefehler prüfe Erreichbarkeit und Port vom ausführenden Agent-Gerät aus, Zugangsdaten und Redfish-Unterstützung. Vergleiche einen Hardwarebefund mit der iDRAC-Konsole, bevor du Schwellenwerte lockerst. Die Überwachung repariert keine Hardware und quittiert keine SEL-Einträge.