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Netzwerk

NSLookup

Frage mit diesem Check einen DNS-Eintrag direkt bei einem DNS-Server ab und lass dich warnen, wenn die Antwort fehlt, fehlerhaft ist oder den erwarteten Wert nicht enthält.

Der Check NSLookup fragt einen Eintrag eines Hostnamens direkt bei einem DNS-Server ab, ähnlich wie das Kommandozeilenwerkzeug nslookup. Er meldet, wenn der Server nicht antwortet, einen Fehler zurückgibt, keinen passenden Eintrag liefert oder ein erwarteter Wert fehlt. Der Check läuft auf dem Gerät mit dem octoja-Agent unter Windows, Linux und macOS (jeweils als x64- und Arm64-Build), standardmäßig alle 5 Minuten.

Schritte

  1. Öffne das Gerät.
  2. Wähle Checks → Check hinzufügen → NSLookup.
  3. Trage Hostname und Eintragstyp ein und passe bei Bedarf die übrigen Felder an.

Für mehrere Geräte kannst du den Check über ein Konfigurationspaket zuweisen. Ein Check fragt genau einen Hostnamen und einen Eintragstyp ab. Für weitere Namen oder Typen legst du weitere Checks an.

Einstellungen

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
HostnameZeichenketteJa—Abzufragender Name, z. B. example.com. Bei PTR-Abfragen eine IP-Adresse. Ein kurzer Name wird um die DNS-Suffixe des Geräts ergänzt
EintragstypAuswahl: A, AAAA, CNAME, MX, TXT, NS, SOA, PTR, SRVJaAAbzufragender DNS-Eintragstyp
DNS-Server (optional)ZeichenketteNein—IP-Adresse oder Hostname des abzufragenden DNS-Servers, z. B. 192.0.2.53. Leer lassen, um den auf dem Gerät konfigurierten DNS-Server zu verwenden
Erwarteter Wert (optional)ZeichenketteNein—Falls gesetzt, muss die Antwort diesen Wert enthalten, z. B. 192.0.2.10 oder v=spf1
Timeout (ms)GanzzahlNein5000Wartezeit für die gesamte Abfrage, einschließlich der Auflösung des DNS-Servers und aller Versuche mit DNS-Suffixen. Werte außerhalb von 500–60000 werden begrenzt
  • Ohne DNS-Server (optional) nimmt der Check den ersten DNS-Server eines aktiven Netzwerkadapters des Geräts. Ein eingetragener Hostname wird zunächst über das Gerät aufgelöst; abgefragt wird die erste zurückgegebene Adresse. Die Anfrage geht immer an Port 53.
  • Kurze Namen ohne Punkt, etwa srv-dc, werden zuerst mit den DNS-Suffixen des Geräts versucht, danach ohne Suffix. Ein Name mit Punkt oder mit abschließendem Punkt (srv-dc.) wird unverändert abgefragt.
  • Bei PTR-Abfragen bildet der Check aus einer eingetragenen IP-Adresse automatisch den Reverse-Lookup-Namen.

Vergleich mit dem erwarteten Wert

EintragstypVergleich
MX, TXT, SOA, SRVEin Eintrag muss den Wert als Teilstring enthalten. So passt mail.example.com auf einen MX-Eintrag 10 mail.example.com
A, AAAA, CNAME, NS, PTREin Eintrag muss genau dem Wert entsprechen. Ein abschließender Punkt wird dabei ignoriert

Groß- und Kleinschreibung spielen in beiden Fällen keine Rolle. Es genügt, wenn einer der zurückgegebenen Einträge passt.

Ergebnisse

BedingungErgebnisAnzeige
Der Server liefert mindestens einen Eintrag des gewählten Typs, und der erwartete Wert ist gegebenenfalls enthaltenOKServer, Antwortzeit, Antwortcode und Einträge
Statt des gewählten Typs kommt nur ein Alias (CNAME) zurückWarnungEs wurde nur ein Alias (CNAME) zurückgegeben, nicht der angefragte Eintragstyp.
Die Antwort enthält keinen Eintrag des gewählten TypsKritischEs wurden keine Einträge des angefragten Typs zurückgegeben.
Der erwartete Wert ist in keinem Eintrag enthaltenKritischDer erwartete Wert wurde in der Antwort nicht gefunden.
Der Server antwortet mit NXDOMAIN, SERVFAIL, REFUSED oder einem anderen FehlercodeKritischBeschreibung des Antwortcodes
Der Server antwortet nicht innerhalb von Timeout (ms)KritischDer DNS-Server hat nicht rechtzeitig geantwortet.
Der Server ist nicht erreichbarKritischDer DNS-Server war nicht erreichbar und der Grund
Auf dem Gerät ist kein DNS-Server konfiguriert, oder der Hostname in DNS-Server (optional) lässt sich nicht auflösenKritischAuf diesem Gerät ist kein DNS-Server konfiguriert. bzw. Der konfigurierte DNS-Server konnte nicht aufgelöst werden.
Der Hostname ist kein gültiger DNS-Name, die Antwort lässt sich nicht auswerten, oder ein unerwarteter Fehler tritt aufFehlerFehlermeldung

Der Check meldet:

  • Hostname und Eintragstyp
  • Den tatsächlich abgefragten Namen unter Abgefragt, wenn ein kurzer Name um ein DNS-Suffix ergänzt wurde
  • Die Adresse des abgefragten DNS-Servers
  • Antwortzeit in Millisekunden und Antwortcode, z. B. NOERROR
  • Bis zu 16 Einträge des gewählten Typs
  • Ob der erwartete Wert gefunden wurde, falls einer konfiguriert ist

Hinweise

  • Der Check stellt die DNS-Anfrage selbst, statt den Resolver des Betriebssystems zu nutzen. Um zu prüfen, ob Namen auf dem Gerät auflösbar sind, verwende den Check DNS-Auflösung.
  • Die Anfrage läuft über UDP. Meldet der Server eine abgeschnittene Antwort, wiederholt der Check sie über TCP.

Siehe auch: Alarmierung für einen Check einrichten