Netzwerkfreigaben
Finde SMB-Freigaben auf Windows-Geräten, die für Jeder, Authentifizierte Benutzer, Anonyme Anmeldung oder Gäste offen sind.
Der Check Netzwerkfreigaben listet alle SMB-Freigaben eines Windows-Geräts samt ihren Freigabe-Berechtigungen und den NTFS-Berechtigungen des freigegebenen Ordners auf und alarmiert, wenn eine Freigabe für Jeder, Authentifizierte Benutzer, Anonyme Anmeldung oder Gäste offen ist. Offener Schreibzugriff löst immer einen kritischen Alarm aus; offener Nur-Lese-Zugriff löst eine Warnung aus, die sich abschalten lässt. Der Check läuft über den octoja-Agent auf dem Gerät und liest alles lokal mit den SMB-Bordmitteln von Windows aus — es wird nichts installiert, und Zugangsdaten sind nicht nötig. Er läuft standardmäßig alle 12 Stunden.
Voraussetzungen
- Der Check läuft nur unter Windows — auf Clients ab Windows 8, auf Servern ab Windows Server 2012. Diese Versionen bringen die SMB-Werkzeuge mit, über die der Check Freigaben und Berechtigungen ausliest; auf einem älteren Windows meldet der Check stattdessen die unten gezeigte Get-SmbShare-Meldung.
Schritte
- Gehe zu Geräte und öffne das Windows-Gerät.
- Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → Netzwerkfreigaben.
- Passe bei Bedarf die Einstellungen an.
- Klicke auf Check hinzufügen.
Einstellungen
Alle Felder sind optional — der Check läuft ohne Anpassung mit seinen Standardwerten.
- Die Druckertreiberfreigabe
PRINT$zählt ebenfalls als Admin-Freigabe. Schaltest du Admin-Freigaben einbeziehen aus, werden diese Freigaben weder aufgelistet noch ausgewertet. Eine eigene versteckte Freigabe wieData$bleibt dagegen überwacht: Das abschließende$allein macht sie nicht zur Admin-Freigabe. SollPRINT$sichtbar bleiben, aber keinen Alarm auslösen, lasse Admin-Freigaben aktiviert und ergänzePRINT$unter Vom Alarm ausgenommene Freigaben. - In Vom Alarm ausgenommene Freigaben funktionieren Wildcards — Backup* trifft jede Freigabe, deren Name mit Backup beginnt, und ? steht für ein einzelnes Zeichen. Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. Ausgenommene Freigaben bleiben mit dem Chip Vom Alarm ausgenommen in der Liste; sie ändern nie das Check-Ergebnis.
- Abfrage-Timeout (Sekunden) hat eine Untergrenze von 30 Sekunden: Werte von 1 bis 29 werden beim Lauf auf 30 angehoben, 0 fällt auf den Standardwert 120 zurück.
Ergebnisse
Freigabe- und NTFS-Berechtigungen werden getrennt bewertet. Der Check berechnet nicht die gemeinsam wirksamen Zugriffsrechte. Eingeschränkte NTFS-Rechte heben deshalb einen Alarm für Ändern bei Authentifizierte Benutzer auf der Freigabe nicht auf. Setze eine Freigabe nicht nur zum Beheben des Check-Status auf Nur-Lesen, wenn die Benutzer Schreibzugriff benötigen.
Für beabsichtigte Ausnahmen nutze Vom Alarm ausgenommene Freigaben. Ein einzelnes * erfasst alle Freigaben und lässt ihre Berechtigungen sichtbar, unterdrückt aber sämtliche Befunde je Freigabe: zu Freigaberechten, NTFS-Rechten und Fehlern beim Auslesen dieser Rechte. Das ist kein Schalter nur für Freigaberechtsalarme. Überwache ausgenommene Berechtigungen anderweitig; Fehler der gesamten Abfrage können weiterhin einen Fehlerstatus auslösen.
Das Check-Ergebnis ist das schlechteste Ergebnis über alle Freigaben. Offen heißt Zugriff für Jeder, Authentifizierte Benutzer, Anonyme Anmeldung oder Gäste.
Verweigern-Einträge lösen nie einen Alarm aus: Ein Eintrag, der einem der vier Konten den Zugriff verweigert, schränkt die Freigabe ein, statt sie zu öffnen. Er bleibt in der Berechtigungsliste sichtbar, markiert mit Verweigert.
Was der Check meldet
Jeder Lauf erzeugt eine Karte pro Freigabe; Funde stehen gesammelt über der Liste.
- Eine Zusammenfassung, wie viele Freigaben geprüft wurden und wie viele davon offene Rechte haben. Auf einem Gerät ohne aufzulistende Freigaben steht dort stattdessen Keine Freigaben gefunden.
- Eine Liste der Funde, eine Zeile pro offenem Recht in der Form Freigabe „…“: Freigabe-Recht „…“ für … — bzw. NTFS-Recht für Berechtigungen auf dem freigegebenen Ordner.
- Eine Karte pro Freigabe mit Name, Dateipfad und einem Badge OK, Warnung oder Kritisch; Admin-Freigaben tragen den Chip Admin-Freigabe, ausgenommene Freigaben den Chip Vom Alarm ausgenommen. Die Karten lassen sich auf- und zuklappen; Karten mit Warnung oder kritischem Ergebnis sind von vornherein offen.
- In jeder Karte die Freigabe-Berechtigungen und NTFS-Berechtigungen, jeweils mit Konto und Rechten; Verweigern-Einträge sind mit Verweigert markiert, die vier offenen Konten hervorgehoben.
Wenn der Check nicht laufen kann
Schlägt die Abfrage selbst fehl, meldet der Check einen Fehler statt eines Status — über die Freigaben sagt das nichts aus.
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