Synology Backup
Überwache mit dem Check Synology Backup die Aufträge von Hyper Backup, Active Backup for Business und Active Backup for Microsoft 365 auf einem Synology-NAS.
Der Check Synology Backup überwacht Backup-Aufträge auf einem Synology-NAS über die DSM-WebAPI: Hyper Backup, Active Backup for Business und Active Backup for Microsoft 365. Er meldet sich mit einem DSM-Benutzerkonto an, liest die Aufträge und deren Sicherungsversionen und alarmiert bei veralteten oder fehlgeschlagenen Sicherungen sowie bei nicht erreichbaren Hyper-Backup-Zielen. Der Check läuft standardmäßig alle 60 Minuten auf einem octoja-Agenten unter Windows, Linux oder macOS (x64 und Arm64), der das NAS über das Netzwerk erreicht. Der Zustand des NAS selbst (Festplatten, RAID, Temperatur) gehört zum SNMP-basierten Check Synology NAS.
Voraussetzungen
- Der ausführende Agent erreicht das NAS am konfigurierten DSM-Port.
- Ein eigenes DSM-Konto für die Überwachung mit Zugriff auf die ausgewählten Backup-Pakete. Die Endpunkte für Auftragslisten benötigen in der Praxis Mitgliedschaft in der DSM-Gruppe
administrators; ohne sie kann eine Auftragsliste leer bleiben oder abgelehnt werden. - Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist für dieses Konto ausgeschaltet, und sein Passwort muss nicht geändert werden. Beides verhindert die nicht-interaktive Anmeldung.
Schritte
- Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
- Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → Synology Backup.
- Trage Host, Benutzer und Passwort ein, passe bei Bedarf die übrigen Einstellungen an und klicke auf Check hinzufügen.
Du kannst den Check auch einem als Netzwerkgerät registrierten NAS zuweisen; dann trägt octoja unter Host die IP-Adresse dieses Geräts ein, und der als Überwachungsgerät hinterlegte Agent führt die Abfrage aus.
Einstellungen
Der Editor gruppiert die Produktschalter unter Überwachte Produkte und die Altersgrenzen unter Backup-Alter-Schwellenwerte. Fehlen Host, Benutzer oder Passwort, meldet der Check Fehlgeschlagen.
Ist Warnung ab Alter (Stunden) höher als Kritisch ab Alter (Stunden), vertauscht der Check die beiden Werte vor der Auswertung. Die Grenzen greifen erst, wenn das Alter den Wert überschreitet.
Ergebnisse
Das Gesamtergebnis ist der schlechteste Status aller Aufträge und gemeldeten Probleme.
Ein laufender Hyper-Backup-Auftrag gilt als OK und wird erst nach Abschluss bewertet.
Hinweise
- Fehlgeschlagene Sicherungsversionen zählen nur, wenn sie neuer als die letzte erfolgreiche Sicherung sind. Eine spätere erfolgreiche Sicherung hebt die Warnung für ältere Fehlversuche auf.
- Bei Active Backup for Microsoft 365 wertet der Check das Backup-Protokoll von DSM aus und berücksichtigt dabei die letzten 500 Protokolleinträge.
- Für Hyper Backup liest der Check die auf dem überwachten NAS eingerichteten Aufträge. Ein NAS, das nur als Hyper-Backup-Vault-Ziel dient, hat keine solchen Aufträge.
- Nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldungen kann DSM die IP-Adresse des ausführenden Agenten automatisch blockieren. Dann schlagen auch korrigierte Zugangsdaten fehl, bis du die Blockierung in DSM unter Systemsteuerung → Sicherheit → Schutz aufhebst oder die IP-Adresse des Agenten auf die Zulassungsliste setzt.
- Lehnt DSM eine Abfrage ab, nennt die Meldung das betroffene Produkt und den DSM-Fehlercode.
- Muss das Passwort des Kontos geändert werden, melde dich einmal im Browser an DSM an und schließe die Änderung ab.
- Für getrennte Alarme legst du mehrere Checks an und aktivierst in jedem ein anderes Produkt — zum Beispiel einen für Active Backup und einen für Hyper Backup.
- Jede Anfrage an DSM hat ein Zeitlimit von 30 Sekunden.
Siehe auch: Synology NAS · Ein NAS ohne Agent überwachen
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