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Antivirus & Sicherheit

SentinelOne-Schutz

Prüfe über den lokalen SentinelOne-Agenten, ob Agent, Echtzeitschutz und Konsolenverbindung funktionieren und ob eine Bedrohung offen ist.

Der Check SentinelOne-Schutz läuft auf dem Gerät und fragt den lokalen SentinelOne-Agenten über sentinelctl ab. Er meldet, ob der Agent läuft, ob der Echtzeitschutz aktiv ist, ob die Verbindung zur SentinelOne-Management-Konsole besteht und ob der Agent eine nicht bereinigte Bedrohung meldet. Er läuft unter Windows, Linux und macOS (jeweils als x64- und Arm64-Build) standardmäßig alle 5 Minuten. Eine Verbindung von octoja zur SentinelOne-Konsole ist nicht erforderlich. Der Check meldet deshalb nur, was der lokale Agent selbst weiß; den Bearbeitungsstand aus der SentinelOne-Konsole (Analyst Verdict, Incident Status) siehst du hier nicht.

Schritte

  1. Öffne das Gerät unter Geräte und wechsle zum Tab Checks.
  2. Klicke auf Check hinzufügen → SentinelOne-Schutz.
  3. Passe die Einstellungen bei Bedarf an.
  4. Klicke auf Check hinzufügen.

Für viele Geräte gleichzeitig nimmst du den Check in ein Konfigurationspaket auf, siehe Checks mit Konfigurationspaketen zuweisen.

Einstellungen

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
Getrennte Konsole als kritisch wertenJa/NeinNeinAusWenn aus, ist eine verlorene Verbindung zur Management-Konsole eine Warnung. Wenn an, ist sie kritisch.

Erweiterte Optionen (sichtbar nach Aktivieren von Erweiterte Optionen anzeigen)

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
Abfrage-Timeout (Sekunden)GanzzahlNein60Maximale Wartezeit für jeden sentinelctl-Aufruf. Werte von 0 oder kleiner ersetzt der Check durch 60.

Ergebnisse

Der Check meldet den schlechtesten Status aller gefundenen Probleme.

SituationStatus
sentinelctl wurde nicht gefunden (SentinelOne ist nicht installiert)Kritisch
Der Agent läuft nichtKritisch
Der Agent wurde deaktiviert (nur Windows)Kritisch
Der Echtzeitschutz ist ausKritisch
Keine Verbindung zur Management-KonsoleWarnung, mit Getrennte Konsole als kritisch werten Kritisch
Der Agent meldet eine nicht bereinigte Bedrohung (Windows und macOS)Kritisch
Der SentinelOne-Helper antwortet nicht, Konsolenverbindung und Bedrohungsstatus sind nicht ermittelbar (nur Windows)Warnung
Keines der oben genannten ProblemeOK

Läuft der Agent nicht oder ist er deaktiviert, meldet der Check nur diese Ursache und bewertet Echtzeitschutz und Konsolenverbindung nicht zusätzlich. Eine gemeldete Bedrohung fließt immer ein.

Unterschiede je Plattform

PlattformAgent läuftEchtzeitschutzKonsolenverbindungBedrohungen
Windowssentinelctl status meldet den Agenten als geladen bzw. laufendAbgeleitet: Agent läuft und ist nicht deaktiviertLetzter Kontakt zur Konsole liegt höchstens 10 Minuten zurück (über den SentinelOne-Helper)Aktive Bedrohungen laut SentinelOne-Helper
macOSAgent Operational State ist enabledProtection ist enabledConnected ist yesInfected ist nicht no
LinuxAgent state ist EnabledDFI- und Dynamic-Engine sind aktiviertConnectivity ist OnNicht ausgewertet

Der Check sucht sentinelctl unter Windows unterhalb von C:\Program Files\SentinelOne, unter macOS in /usr/local/bin/sentinelctl oder im Bundle unter /Library/Sentinel/sentinel-agent.bundle und unter Linux in /opt/sentinelone/bin/sentinelctl.

Siehe auch: Alarmierung für einen Check einrichten