WMI-Abfrage
Führe eine WQL-Abfrage auf Windows-Geräten aus und lass dich anhand der Anzahl zurückgegebener Zeilen warnen.
Der Check WMI-Abfrage führt eine WQL-Abfrage auf einem Windows-Gerät aus und bewertet die Anzahl der zurückgegebenen Zeilen. So kannst du fast jeden Zustand prüfen, den Windows über WMI bereitstellt, zum Beispiel automatisch startende Dienste, die gerade gestoppt sind. Der Check wird für Windows x64 und Windows Arm64 ausgeliefert, führt die Abfrage per PowerShell (Get-CimInstance) aus und läuft standardmäßig alle 15 Minuten. Linux und macOS werden nicht unterstützt. Der Check liest Daten nur aus; er ändert nichts am Gerät.
Schritte
- Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
- Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → WMI-Abfrage.
- Trage die WQL-Abfrage ein und passe bei Bedarf Namespace und Schwellenwerte an.
- Klicke auf Check hinzufügen.
Mehreren Geräten weist du den Check über ein Konfigurationspaket zu.
Einstellungen
- Mit den Standardwerten (beide Schwellenwerte 1) gibt es keine Warnstufe: Schon eine zurückgegebene Zeile macht den Check kritisch. Gleiches gilt mit Warnen bei niedriger Anzahl für 0 oder 1 Zeile.
- Liegen die Schwellenwerte in der falschen Reihenfolge, vertauscht der Check sie vor der Auswertung: Normalerweise liegt der Fehler-Wert über dem Warnungs-Wert, mit Warnen bei niedriger Anzahl darunter.
- Die Abfrage hat ein festes Zeitlimit von 30 Sekunden. Dauert sie länger, meldet der Check eine Warnung ohne Zeilenanzahl.
Beispiel
Mit der Beispielabfrage oben und den Standardwerten wird der Check kritisch, sobald mindestens ein automatisch startender Dienst gestoppt ist. Möchtest du bei einem gestoppten Dienst nur warnen und erst ab drei kritisch werden, setze Warnung Zeilenanzahl auf 1 und Fehler Zeilenanzahl auf 3.
Ergebnisse
Beide Schwellenwerte greifen auch bei Gleichheit. Die Stufe Fehler entspricht dem Status Kritisch.
Die Ergebnisansicht zeigt die Anzahl der zurückgegebenen Zeilen.
Siehe auch: Alarmierung für einen Check einrichten
War dies hilfreich?
Mehr in Betriebssystem & Dienste
AbsturzerkennungAngemeldeter BenutzerAusstehender NeustartCPU-AuslastungBrauchen Sie noch Hilfe? Team fragen