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STARFACE Telefonanlage

Überwache mit diesem Check Lizenz, TLS-Zertifikat, NTP und SIP-Erreichbarkeit deiner STARFACE-Telefonanlage über REST-API und SIP-Ports.

Der Check STARFACE Telefonanlage überwacht eine STARFACE über die REST-API und ihre SIP-Ports. Er prüft Lizenz und TLS-Zertifikat, NTP und SIP-Erreichbarkeit und zeigt die aktuelle Gesprächslast an. Der Check läuft standardmäßig alle 5 Minuten.

Voraussetzungen

  • Ein Gerät mit octoja-Agent, das den Web-Port und die konfigurierten SIP-Ports der STARFACE erreicht.
  • Die Login-ID eines STARFACE-Administratorkontos (nicht die E-Mail-Adresse) und dessen Passwort.
  • Ab STARFACE 10: das Recht API Zugriff mit OAuth Password Grant und das Client-Secret aus Admin > Server > Konfiguration > REST API. Für STARFACE 6.7–9 verwendest du den klassischen Login.

Schritte

  1. Füge auf dem erreichbaren Gerät den Check STARFACE Telefonanlage hinzu.
  2. Gib unter Host nur Hostname oder IP-Adresse ein, ohne Schema oder Port. Port ist standardmäßig 443, HTTPS verwenden ist aktiv.
  3. Wähle unter Authentifizierung OAuth (ab STARFACE 10) oder Klassischer Login (STARFACE 6.7–9) und trage die Anmeldedaten ein. Die OAuth-Client-ID lautet standardmäßig rest-client-headless.
  4. Prüfe, welche Bereiche überwacht werden sollen, und speichere.

Zur Zuweisung und den benötigten Berechtigungen siehe Checks mit Konfigurationspaketen zuweisen.

Einstellungen

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
HostTextJa—Hostname oder IP-Adresse der STARFACE, ohne Schema und Port
PortGanzzahlNein443Web-Port der STARFACE
HTTPS verwendenBooleanNeinEinVerbindung per HTTPS
Selbstsignierte Zertifikate erlaubenBooleanNeinEinNur bei aktivem HTTPS verwenden. Verbindet sich trotz nicht vertrauenswürdigem Zertifikat; der Ablauf wird weiterhin bewertet
AuthentifizierungAuswahlJaOAuth (ab STARFACE 10)OAuth (ab STARFACE 10) oder Klassischer Login (STARFACE 6.7–9)
Login-IDTextJa—STARFACE-Login-ID eines Administratorkontos (nicht die E-Mail-Adresse)
PasswortPasswortJa—Passwort des Kontos
OAuth-Client-IDTextNeinrest-client-headlessNur bei OAuth
OAuth-Client-SecretPasswortNeinleerNur bei OAuth. Secret des Headless-Clients aus Admin > Server > Konfiguration > REST API. Ohne Secret meldet der Check einen Fehler
LizenzablaufBooleanNeinEinBewertet die früheste ablaufende Serverlizenz
Lizenz-Warnung (Tage) / Lizenz kritisch (Tage)GanzzahlNein30 / 7Nur sichtbar, solange Lizenzablauf aktiviert ist
TLS-ZertifikatsablaufBooleanNeinEinNur bei aktivem HTTPS verwenden. Bewertet das vom Webserver ausgelieferte Zertifikat
Zertifikat-Warnung (Tage) / Zertifikat kritisch (Tage)GanzzahlNein30 / 7Nur sichtbar, solange TLS-Zertifikatsablauf aktiviert ist
NTP-ZeitsynchronisationBooleanNeinEinWarnt, wenn die Anlage ihre Zeit nicht per NTP bezieht
SIP-ErreichbarkeitBooleanNeinEinVerbindet sich vom Agenten mit den SIP-Ports. Ein geschlossener TCP/TLS-Port ist kritisch
SIP-Port (TCP/UDP) / SIP-TLS-Port (0 = überspringen)GanzzahlNein5060 / 5061Nur sichtbar, solange SIP-Erreichbarkeit aktiviert ist. 0 überspringt den jeweiligen Port
SIP-OPTIONS-PingBooleanNeinEinSendet eine SIP-OPTIONS-Anfrage per UDP an den SIP-Port. Keine Antwort ist nur eine Warnung

Deaktiviere SIP-Erreichbarkeit bei gehosteten Anlagen, die SIP vom prüfenden Gerät absichtlich blockieren.

Ergebnisse

Ein erfolgreiches Ergebnis bedeutet, dass Anmeldung und aktivierte Prüfungen funktioniert haben; Warnung oder Kritisch nennt den betroffenen Bereich.

  • Lizenz- und Zertifikatsschwellen greifen bereits, wenn die verbleibenden Tage den Wert erreichen; eine abgelaufene Lizenz und ein abgelaufenes Zertifikat sind kritisch. Gibst du Warn- und Kritisch-Wert vertauscht ein, tauscht der Check sie vor der Auswertung.
  • Gesprächslast und Lizenzbelegung zeigt der Check nur an, sie beeinflussen das Ergebnis nicht.
  • Antwortet ein abgefragter REST-Endpunkt mit 403 oder 404, etwa wegen fehlender Rechte, meldet der Check dafür eine Warnung.