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Betriebssystem & Dienste

Ausstehender Neustart

Erkenne, ob ein Windows-Gerät auf einen Neustart wartet, und ordne die gemeldeten Neustartgründe ein.

Der Check Ausstehender Neustart prüft auf Windows-Geräten fünf Hinweise auf einen erforderlichen Neustart. Im Ergebnis siehst du alle erkannten Gründe. Der Check läuft standardmäßig alle 60 Minuten. Er führt selbst keinen Neustart aus und ermittelt nicht, welches Programm einen Hinweis ausgelöst hat.

Schritte

  1. Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
  2. Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → Ausstehender Neustart.
  3. Passe bei Bedarf Als kritisch melden und Bei ausstehenden Dateiumbenennungen alarmieren an.
  4. Klicke auf Check hinzufügen.

Einstellungen

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
Als kritisch meldenbooleanNeinausMeldet einen ausstehenden Neustart als Kritisch statt als Warnung.
Bei ausstehenden Dateiumbenennungen alarmierenbooleanNeinanIst die Option deaktiviert und liegt nur eine ausstehende Dateiumbenennung vor, bleibt der Grund sichtbar, der Status aber OK. Andere erkannte Neustartgründe beeinflussen den Status weiterhin.

Ergebnisse

StatusBedingung
OKDie Prüfung war erfolgreich und hat keinen Grund erkannt
WarnungMindestens ein Grund wurde erkannt (Standard) oder die Abfrage liefert kein Ergebnis
KritischMindestens ein Grund wurde erkannt und Als kritisch melden ist aktiviert
FehlerDie Abfrage ist fehlgeschlagen

Prüfe zunächst die angezeigten Gründe und plane bei Bedarf einen Neustart des Geräts ein. Bleibt ein Hinweis danach bestehen, prüfe die zugehörige Windows-Komponente oder Installation, statt allein die Check-Meldung zu entfernen.

Neustartgründe einordnen

  • Component-Based Servicing: Der Windows-Schlüssel RebootPending für die Komponentenwartung ist vorhanden. Prüfe nach einem Neustart, ob die Komponentenwartung noch aussteht.
  • Windows Update: Der Windows-Update-Schlüssel RebootRequired ist vorhanden. Prüfe den Updateverlauf und ausstehende Windows-Updates.
  • Ausstehende Dateiumbenennung: Der Wert PendingFileRenameOperations unter Session Manager ist nicht leer; dazu können auch vorgemerkte Dateilöschungen gehören. Prüfe, ob eine Installation oder ein Update wieder Dateioperationen einträgt (siehe unten).
  • Ausstehende Computerumbenennung: Der aktive und der konfigurierte Windows-Computername sind unterschiedlich. Prüfe nach einem Neustart, ob die Namensänderung übernommen wurde.
  • Configuration Manager: Der Schlüssel RebootData für Configuration Manager ist vorhanden. Prüfe, ob eine Bereitstellung weiterhin einen Neustart anfordert.

Ausstehende Dateiumbenennung prüfen

Wenn dieser Grund wiederholt erscheint, lies auf dem betroffenen Gerät den Windows-Registrierungswert aus, den der Check prüft:

Get-ItemPropertyValue `
  -Path 'HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager' `
  -Name PendingFileRenameOperations -ErrorAction SilentlyContinue

Prüfe, ob nach einem Neustart weiterhin Operationen eingetragen sind und ob eine Installation oder ein Update sie erneut einträgt. Ändere den Registrierungswert nicht allein, um die Check-Meldung zu entfernen.