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Speicher & Dateien

DataCore SANsymphony

Überwache Nodes, vDisks, Disk-Pools, Pfade und Alerts deiner DataCore-SANsymphony-Umgebung.

Der Check DataCore SANsymphony überwacht SANsymphony-Nodes, etwa in einer terraXaler-HCI-Umgebung. Er liest Node-Zustand, virtuelle Disks, Disk-Pools, Pfade, Mirror-Recovery, CDP-History und offene DataCore-Alerts. Er läuft unter Windows, standardmäßig alle 5 Minuten.

Voraussetzungen

  • Ein Windows-Gerät mit octoja-Agent und installiertem DataCore-PowerShell-Modul. Der Check verwendet Windows PowerShell 5.1, nicht PowerShell 7.
  • Ein DataCore-Konto mit Leserechten (Rolle View). Bei Windows-Authentifizierung muss das ausführende Dienstkonto in DataCore entsprechend berechtigt sein; deine interaktive Anmeldung gilt nicht automatisch für den Agenten.
  • Du kannst dem Gerät Checks zuweisen; für Konfigurationspakete benötigst du Monitoring-Check-Verwaltung.

Schritte

  1. Öffne das Windows-Gerät und füge unter Checks den Check DataCore SANsymphony hinzu. Für mehrere Nodes kannst du ein Konfigurationspaket verwenden.
  2. Aktiviere Erweiterte Optionen anzeigen, um Server, Zugangsdaten und weitere Optionen einzublenden. Lass DataCore-Server leer, um den lokalen Node zu verwenden. Für einen anderen Server muss das DataCore-Modul trotzdem auf dem ausführenden Gerät installiert sein.
  3. Lass DataCore-Benutzer und Passwort für Windows-Authentifizierung leer oder hinterlege ein DataCore-Konto.
  4. Passe insbesondere die Mindestanzahl der Frontend- und Mirror-Pfade an deine Topologie an. Die Standardwerte sind kein universeller Sollzustand.
  5. Speichere und prüfe nach der ersten Ausführung die Nodes, Pools und Disks im Ergebnis. Richte bei Bedarf Alarmierung ein.

Einstellungen

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
DataCore-ServerTextNeinLeerLokaler DataCore-Node
DataCore-Benutzer / PasswortZugangsdatenNeinLeerWindows-Authentifizierung des ausführenden Kontos
Pool-Freiplatz Warnung (%) / Pool-Freiplatz Kritisch (%)ProzentNein20 / 10Warnung / Kritisch bei höchstens diesem freien Anteil
Min. Frontend-Pfade pro vDiskZahlNein8Weniger Pfade melden einen problematischen Zustand
Min. Mirror-Pfade pro vDiskZahlNein4An die Spiegelungstopologie anpassen
Laufende Recovery als WarnungSchalterNeinEinLaufende Recovery als Warnung; festgefahrene Recovery bleibt kritisch
Bei nicht verbundenen Ports warnenSchalterNeinEinAus unterdrückt alle Warnungen zu nicht verbundenen Ports, nicht nur iSCSI; Pfadprüfungen und DataCore-Alerts bleiben aktiv
Alerts ignorieren (Regex)Regex-ListeNeinDcsTmyPassende DataCore-Alerts werden nur gezählt, nie gewertet
Alert-Höchstalter (Stunden)StundenNein24Ältere Fehler werden zusammengefasst als Warnung; 0 deaktiviert den Altersfilter
CDP-Mindest-Retention (Stunden)StundenNein00 deaktiviert diese Schwelle
Abfrage-Timeout (Sekunden)SekundenNein120Mindestens 30 Sekunden

Probleme eingrenzen

Bei fehlendem Modul, fehlenden Rechten oder Verbindungsfehlern prüfe zuerst die Ausführung auf dem Agentengerät. Ein erfolgreicher Login in deiner eigenen PowerShell-Sitzung beweist nicht, dass das Dienstkonto Zugriff hat. Fehlende Pfade und zu wenig freier Pool-Speicher musst du in DataCore untersuchen; der Check verändert die Storage-Konfiguration nicht. Null Pfade sind kritisch.

Absichtlich ungenutzte Port-Verbindungen

Wenn eine Port-Verbindung dauerhaft ungenutzt bleibt, etwa iSCSI, aktiviere in der Check-Konfiguration Erweiterte Optionen anzeigen und deaktiviere Bei nicht verbundenen Ports warnen. Nach der nächsten Ausführung erzeugen nicht verbundene Ports keine Warnung mehr.

Diese Einstellung gilt für alle Port-Verbindungen, nicht nur iSCSI. Frontend- und Mirror-Pfade, Storage-Zustand und DataCore-Alerts werden weiterhin ausgewertet. Andere Probleme können den Check daher weiterhin auf Warnung oder Kritisch setzen; null Frontend- oder Mirror-Pfade bleiben kritisch.