MySQL-/MariaDB-Zustand
Prüfe Erreichbarkeit, Verbindungszeit, Threads und Laufzeit eines MySQL- oder MariaDB-Servers.
Der Check MySQL-/MariaDB-Zustand verbindet sich als gewöhnlicher Client mit einem MySQL- oder MariaDB-Server und meldet, ob die Verbindung klappt, wie lange der Verbindungsaufbau dauert, wie viele Threads verbunden sind und wie lange der Server schon läuft. Der Check läuft auf dem Agent-Gerät, dem du ihn zuweist, und verbindet sich von dort über TCP mit dem eingetragenen Host. Er läuft unter Windows, Linux und macOS (jeweils x64 und Arm64), standardmäßig alle 5 Minuten. Der Datenbankserver selbst muss kein Agent-Gerät sein; es genügt ein Agent-Gerät, das ihn über das Netzwerk erreicht.
Voraussetzungen
- Ein Konto auf dem Datenbankserver, das sich von der Adresse des Agent-Geräts aus anmelden darf. Wie du das Monitoring-Konto auf dem Datenbankserver anlegst, erfährst du unter Das Monitoring-Konto für Datenbank-Checks einrichten.
- Für eine aussagekräftige Thread-Zahl braucht das Konto das globale Privileg
PROCESS. Ohne es sieht das Konto nur die eigene Verbindung, und der Check meldet bei jedem Lauf einen Thread.
Schritte
- Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
- Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → MySQL-/MariaDB-Zustand.
Einstellungen
Die beiden Verbindungszeit-Felder stehen im Formular unter Schwellenwerte Verbindungszeit.
Ergebnisse
Die Schwellenwerte greifen auch bei Gleichheit. Ist Warnung Verbindungszeit (ms) größer als Fehler Verbindungszeit (ms), vertauscht der Check die beiden Werte vor der Auswertung. Der Verbindungsaufbau hat ein festes Timeout von 10 Sekunden.
Erfasste Metriken
- Verbunden (ja/nein)
- Verbindungszeit in Millisekunden
- Anzahl der Threads, gezählt über
information_schema.PROCESSLIST - Laufzeit des Servers in Sekunden (Statuswert
Uptime)
Hinweise
- Der Check öffnet bei jedem Lauf eine neue Verbindung und schließt sie danach wieder.
- Der Host ist Teil der Check-Konfiguration. Weist du den Check über ein Konfigurationspaket vielen Geräten zu, verbindet sich jedes dieser Geräte mit demselben Server. Weise ihn deshalb einem einzelnen Gerät zu, idealerweise dem Datenbankserver selbst.
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