OS End-of-Life
Erkenne rechtzeitig, wann der Support für das Betriebssystem eines Geräts laut endoflife.date endet.
Der Check OS End-of-Life zeigt dir, wie lange das Betriebssystem auf einem Gerät noch unterstützt wird. Der octoja-Agent ermittelt, welches Betriebssystem und welches Release das Gerät ausführt, schlägt dieses Release im öffentlichen Katalog endoflife.date nach und meldet zwei Lebenszyklus-Daten: das Ende des aktiven/Mainstream-Supports und das Ende des Extended Supports (nur Sicherheitsupdates). Du wählst, welcher der beiden Phasen die Alarmierung folgt, ob der Check vor ihrem Ende warnt und welchen Status er nach dem Ende meldet.
Der Check läuft unter Windows, macOS und Linux alle 12 Stunden; das Intervall ist nicht konfigurierbar. Alles zum Betriebssystem wird auf dem Gerät selbst ausgelesen. Die einzige ausgehende Anfrage ist die Abfrage bei endoflife.date, die der Agent durchführt; das Gerät benötigt keine zusätzliche Software, und du gibst nichts über das verwendete Betriebssystem ein. Da nur die Betriebssystemversion ausgelesen und eine Abfrage durchgeführt wird, verursacht der Check keine nennenswerte Last auf dem Gerät.
Voraussetzungen
- Der Agent muss endoflife.date über HTTPS erreichen. Auf einem Gerät ohne ausgehenden Internetzugang schlägt die Abfrage fehl, und der Check meldet einen Fehler statt eines Status.
Einstellungen
Beide Schwellenwerte zählen vom Enddatum der gewählten Supportphase zurück. Wenn du den Warnwert niedriger als den kritischen Wert setzt, vertauscht der Check die beiden, sodass immer das größere Fenster zuerst die Warnung auslöst.
Für eine reine Informationsanzeige schalte Vor Supportende warnen aus und setze Supportphase beendet auf OK. Speichere den Check. Die Lebenszyklusdaten bleiben sichtbar; Erkennungsprobleme und fehlgeschlagene API-Abfragen werden weiterhin als Warnung oder Fehler gemeldet. Nur die Vorwarnung auszuschalten lässt den Status nach Supportende unverändert.
Der Check liest immer beide Lebenszyklus-Phasen aus; die Alarmierungsgrundlage bestimmt nur, welche davon das Check-Ergebnis steuert. Das Datum der anderen Phase bleibt auf der Ergebniskarte sichtbar. Nicht jedes Release hat im Katalog zwei getrennte Phasen. Wenn endoflife.date nur ein einziges Lebenszyklus-Datum veröffentlicht – etwa bei macOS –, zeigen beide Zeilen dasselbe Datum, und die Alarmierungsgrundlage macht praktisch keinen Unterschied.
Ergebnisse
Was der Check meldet
Was die Status bedeuten
In jeder Meldung steht [Phase] für die Alarmierungsgrundlage, die du gewählt hast – Aktiver/Mainstream-Support oder Extended Support (nur Sicherheitsupdates).
Die End-of-Life-Daten stammen von endoflife.date und folgen dem vom Hersteller veröffentlichten Lebenszyklus. Einzige Ausnahme: Ist auf einem Gerät mit Windows 10 22H2 eine kommerzielle ESU-Lizenz (Extended Security Updates, Jahr 1 bis 3) aktiviert, verwendet der Check als Ende des Extended Supports das Ende des lizenzierten ESU-Jahres.
Wenn der Check nicht laufen kann
Diese Ergebnisse betreffen den Check selbst, nicht den Zustand des Geräts. Die ersten drei lösen eine Warnung aus, damit dir eine Lücke in der Überwachung auffällt; die letzten beiden sind Check-Fehler, meist ein vorübergehendes Netzwerkproblem.
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