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Hardware

CPU-Temperatur

Überwache die CPU-Temperatur von Windows- und Linux-Geräten mit eigenen Schwellenwerten und lege fest, wie Geräte ohne Sensor gemeldet werden.

Der Check CPU-Temperatur überwacht die vom Gerät bereitgestellten Temperatursensoren. Er läuft auf Windows und Linux standardmäßig alle 5 Minuten; macOS wird nicht unterstützt.

Schritte

  1. Gehe zu Geräte und öffne das Gerät.
  2. Klicke auf den Tab Checks → Check hinzufügen → CPU-Temperatur.
  3. Passe bei Bedarf die Schwellenwerte Warnung und Kritisch an und wähle unter Wenn kein Sensor verfügbar ist, wie fehlende Sensordaten gemeldet werden.
  4. Klicke auf Check hinzufügen.

Siehe auch: Checks mit Konfigurationspaketen zuweisen

Einstellungen

Die Temperaturschwellen gelten in °C.

FeldTypErforderlichStandardBeschreibung
WarnungGanzzahlNein80Ab dieser Temperatur wird das Ergebnis Warnung.
KritischGanzzahlNein90Ab dieser Temperatur wird das Ergebnis Kritisch.
Wenn kein Sensor verfügbar istAuswahlNeinWarnungWarnung oder Ignorieren (OK), wenn keine nutzbaren Sensordaten vorliegen.

Ob nutzbare Sensoren vorhanden sind, hängt vom Gerät ab: Viele Mainboards und alle virtuellen Maschinen stellen keinen Sensor bereit.

Sensoren

PlattformDatenquelle
WindowsACPI-Thermalzonen der Firmware über WMI
LinuxThermalzonen unter /sys/class/thermal

Der Check bevorzugt Sensoren, deren Namen auf CPU-Sensoren hinweisen. Findet er keine solchen Sensoren, verwendet er die übrigen lesbaren Thermalzonen.

Ergebnisse

ErgebnisBedeutung
OKDer höchste ausgewählte Messwert liegt unter der Warnschwelle
WarnungDer höchste Messwert erreicht die Warnschwelle, oder es liegen keine nutzbaren Sensordaten vor und Wenn kein Sensor verfügbar ist steht auf Warnung
KritischDer höchste Messwert erreicht die kritische Schwelle; Kritisch hat Vorrang vor Warnung
FehlgeschlagenFehler oder Zeitüberschreitung bei der Abfrage der Sensoren

Mit Ignorieren (OK) meldet der Check fehlende Sensordaten als OK — das bestätigt keine unkritische Temperatur.

FAQ

Der Check liest die vom System bereitgestellten Thermalzonen, nicht zwingend CPU-Kernsensoren. Manche Geräte liefern keine nutzbaren Werte. Vergleiche einen auffällig konstanten Wert mit der Herstellerdiagnose; ein unauffälliger Check-Wert schließt eine Überhitzung in diesem Fall nicht aus.